Unternehmen setzen auf Externe Dienstleister:
Ausgaben für IT-Services steigen wieder

von Nadine Kasszian (nadine.kasszian@crn.de)

05.05.2010

Während der IT-Services-Markt 2009 noch um 5,3 Prozent geschrumpft ist, prognostizieren die Marktforscher von Gartner für 2010 wieder bessere Aussichten. 37 Prozent der befragten Unternehmen planen ihre Ausgaben für IT-Services im Jahr 2010 zu erhöhen.

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Laut einer aktuellen Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartne [1]r zieht der Markt für IT-Services 2010 wieder an 37 Prozent der von Gartner befragten Unternehmen planen ihre Ausgaben für IT-Services in diesem Jahr zu erhöhen, während 49 Prozent davon ausgehen, dass ihre Ausgaben in diesem Jahr gleich bleiben.

2009 waren die Umsätze mit IT-Services jedoch weltweit um 5,3 Prozent zurückgegangen. Jeder der fünf größten Service-Provider musste im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen hinnehmen. Bei HP [2] und Accenture [3] gingen die Umsätze sogar um mehr als zehn Prozent zurück. Trotzdem behauptet HP sich als Nummer zwei unter den IT-Services-Anbietern. IBM [4] führt das Feld an mit einem Umsatzrückgang von 6,6 Prozent. Fujitsu [5] steht an dritter Stelle und konnte das Geschäft mit einem Minus von lediglich 0,4 Prozent am stabilsten halten.

Externe Dienstleister sorgen für Verfügbarkeit

Im vierten Quartal 2009 befragte Gartner 150 Unternehmen im deutschen Markt zudem zu ihren Erwartungen im Bezug auf externe Dienstleister (External Service Providers - ESPs), zu den Einflüssen der weltweiten Rezession auf ihre IT Services und ihre Kaufabsichten bezüglich IT-Services in diesem Jahr sowie dazu, wann die wirtschaftliche Erholung eintritt.

»Die Umfrage zeigt die positive Marktakzeptanz von ESPs zur Unterstützung von IT-Initiativen«, sagt Michael von Uechtritz, Research Director bei Gartner. 45 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen ESPs für die Bereitstellung von IT-Services. Dies entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber 2008. Zu den Faktoren, die für den Einsatz von ESPs sprechen, sagten 45 Prozent der Befragten, dass sie mit ESPs zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit der IT sicher zu stellen und 25 Prozent nannten die Reduzierung ihrer Betriebskosten als Hauptgrund.

[1] http://www.gartner.com/
[2] http://www.hewlett-packard.de/
[3] http://www.accenture.com/
[4] http://www.ibm.de/
[5] http://www.fujitsu.de/

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