40 Prozent der Einnahmen bleiben bei Apple:
Apples »iAd«-Programm: Werbung auf dem iPad wird teuer
»iAd« nennt Apple ihr Programm für Anzeigen für Apps, die über den App Store verfügbar sind. Bei fast einer Million Dollar sollen die Preise für Ads auf den mobilen Geräten liegen. Nach iPhone und iPod Touch kommt das iPad später im Jahr.
Wie das Wall Street Journal [1] berichtet, langt Apple bei den Preisen für Anzeigen auf ihren mobilen Geräten richtig hin. Es sind jetzt erste Preise für das »iAd«-Anzeigenprogramm bekannt. So sollen Ads in Applikationen auf dem App Store fast eine Million Dollar kosten. Noch heftiger ist der Preis für die, die bei den ersten mit Anzeigen auf den Apple-Geräten dabei sein wollen: Für bis zu 10 Millionen Dollar könnte es eine Handvoll von Unternehmen kosten. Ansonsten seien für so etwas Preise zwischen 100.000 und 200.000 Dollar üblich, so Geschäftsführer gegenüber dem Journal.
Mit »iAd« startet Apple ein teueres Anzeigenprogramm für iPhone, iPod Touch und das iPad.
Vermutlich starte das Anzeigenprogramm im Juni auf den iPhone- und iPod-Touch-Geräten. Das iPad solle später in diesem Jahr folgen, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber dem Wall Street Journal.
Eine Sprecherin von Apple hat bestätigt, dass das Unternehmen selbst die Anzeigen verkaufen und ausliefern will. Von den Einnahmen erhielten die App-Entwickler 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent bekommt Apple. Dabei hängt es von den Entwicklern selbst ab, ob sie Ads in ihre Programme einbauen.
Apple plane, dass Werbende einen Penny zahlen müssten, wenn ein Nutzer eine Anzeige zu Gesicht bekommte, so Werbe-Verantwortliche. Zwei Dollar würden fällig, wenn der Nutzer das Banner anklicke und die eigentliche Anzeige erschiene.
Den Werbenden ständen ein paar Optionen zu Verfügung, um ihr Zielpublikum auszuwählen, so Anzeigen-Verantwortliche. Das lassen sich Nutzer-Gruppen anhand ihrer Download-Vorlieben bestimmen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anhand von Orten wie einer Stadt zu entscheiden.
Für den Start wolle Apple hochwertige Ads von Unternehmen mit einem großen Namen, so Werbe-Verantwortliche. Die Anzeigen sollten einen Freigabe-Prozess durchlaufen. Das Unternehmen wolle in der ersten Zeit die Anzeigen selbst bauen. Grund sei, dass die Ads wirklich funktionierten und auch ansprechend seien. Eventuell werde es Developer-Kit für Ads geben.
[1] http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703648304575212411500983040.html
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