»Must-Haves« für mobiles Arbeiten:
Fünf Trends für den mobilen Arbeitsplatz 2010
Unsere Welt wird stetig mobiler: Besonders Erfindungen wie mobile Telefone und (ultra)mobile Computer haben dafür gesorgt, dass es in vielen Unternehmen sogar schon den »mobilen Arbeiter / Arbeitsplatz« gibt. Doch damit diese Freiheit auch reibungslos funktioniert, sollten einige Punkte beachtet werden.
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Mobiler Arbeiter: Der Arbeitsplatz wandert bei immer mehr Arbeitnehmern mit. (Bild: Mirko Raatz, Fotolia.com)
Die Zahl der »Mobile Workers« wird in Westeuropa bis 2013 auf etwa 565 Millionen ansteigen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts IDC. Laut der Marktforscher wird die Anzahl der weltweiten mobilen Arbeiter auf rund 1,2 Milliarden steigen. Kurz gesagt: der mobile Arbeitsplatz wird aus dem Berufsleben zukünftig nicht mehr wegzudenken sein.
Die Folge: Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern mithilfe der richtigen Technologie oder IT-Services ermöglichen, auch von Zuhause oder unterwegs aus ihrer täglichen Arbeit schnell und effizient nachzugehen. Besonders hilfreich sind hier entsprechende Lösungen, die als Software-as-Service ebenfalls ortsunabhängig angeboten können. Andrew Millard, Director of eCommerce bei Citrix Online [1] EMEA identifiziert hier fünf wichtige Software-as-Service-Trends, an denen der mobile Arbeiter in diesem Jahr auf keinen Fall vorbeikommt:
1. Online-Meetings: Mit Online-Meetings kann jeder Mitarbeiter, der unterwegs über einen PC und einen Internet-Browser verfügt, innerhalb von wenigen Sekunden eine Web-Konferenz einberufen oder daran teilnehmen. Für mobile Mitarbeiter bietet sich vor allem die Software-as-a Service-Variante an, da die Meeting-Teilnehmer auf diese Weise keine Software herunterladen und installieren müssen. Idealerweise kann derjenige, der Informationen präsentieren möchte, jede beliebige Datei oder Anwendung auf dem Desktop zugänglich machen, unabhängig davon, wo diese sich befindet. Auch eine Specific Application Sharing-Funktion bietet sich für effiziente Online-Meetings an: Die Teilnehmer können dann auswählen, welche Anwendung sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern bearbeiten möchten und welche nicht.
Online Trainings: Übung macht den Meister
Bei aller Mobilität und Unabhängig dürfen Trainings und Weriterbildungen nicht unter den Tisch fallen. Online-Trainings helfen hier weiter. (Bild: pressmaster, Fotolia.com)
2. Online-Trainings: Immer mehr Unternehmen setzen bei der Weiterbildung der Mitarbeiter auf virtuelle Trainings. Um Kosten und Zeit zu sparen sowie den Mitarbeitern die notwendige Flexibilität zu ermöglichen, verlegen sie die traditionellen Vor-Ort-Schulungen zunehmend ins Internet.
Wichtig hierbei: Bei Online-Trainings steht die Kommunikation mit und zwischen den Teilnehmern im Vordergrund. Integrierte Audio Conferencing Funktionen sollten Organisatoren die Möglichkeit geben, normale Einwahldaten, VoIP oder beides den Teilnehmern zur Verfügung zu stellen. Arbeitgeber sollten hier auf einfache Trainingslösungen ohne komplizierte Extras setzen, die möglicherweise Kosten verursachen, Support benötigen oder durch komplexe Strukturen gar die interaktive Teilnahme der Mitglieder einschränkt. Auch kleinen, technisch unbedarften Unternehmen sollte es so möglich sein, Online-Trainings im Zuge des mobilen Arbeitsplatzes anzubieten.
3. Webinars: Webinare bieten Mitarbeitern die Möglichkeit, interaktiv mit Kollegen oder Kunden von zuhause oder unterwegs aus Präsentationen zu bearbeiten, Dokumente zu besprechen oder wichtige Informationen bereitzustellen. Durch die Interaktivität können die Mitarbeiter konstruktive Kritik und Anmerkungen an bestimmten Dokumenten vornehmen. Der Vorteil von Webinaren ist, dass komplizierte Zusammenhänge nicht mehr in einem einzigen, in der Regel lerntechnisch viel zu langem Tagestermin präsentiert werden, sondern sich in mehrere Blöcke aufteilen lassen. Der Lerneffekt der Teilnehmer ist so enorm.
Remote Access: Büro für unterwegs
4. Remote Access: Viele Unternehmen hantieren Tag für Tag mit einer Vielzahl von großen Dateien, die die Fünf-Megabyte-Grenze überschreiten. Gerade für Mitarbeiter im Home Office kann dies ein Problem darstellen – blockieren große Dateien doch schnell das E-Mail-Postfach sowie den Speicherplatz des Privat-PCs oder Laptops. Remote Access-Technologien können hier aushelfen. Web-basierte Remote Access Technologien beispielsweise ermöglichen einen sicheren, ortunabhängigen Zugriff auf Desktop-Systeme. Mithilfe einer ISDN- oder Modem-Verbindung haben „mobile Worker“ die Möglichkeit, sich in das lokale Netzwerk einzuwählen und somit Zugriff auf die Unternehmensdateien zu erhalten. Mit speziellen Fernzugriffs-Lösungen können Mitarbeiter sogar Dateien an den Firmendrucker senden.
5. Remote Support: Nicht immer besteht für mobile Mitarbeiter die Möglichkeit, wegen kleinerer Computerprobleme in die Firmeneigene IT-Abteilung oder zum IT-Partner zu „reisen“ und diese vor Ort zu beheben. Als kosten- und zeiteffizient erweist sich aus diesem Grund eine Web-basierte Fernwartung. Mithilfe von Remote Support-Technologien kann der IT-Administrator oder Support-Mitarbeiter eingehende Support-Anfragen schneller und einfacher bearbeiten. Spezielle Fernwartungsprogramme ermöglichen jedem Support-Mitarbeiter, direkt auf den betreffenden Rechner zuzugreifen und quasi „vor Ort“ das Problem zu beheben.
[1] http://www.citrixonline.com/
- 1. Seite: Fünf Trends für den mobilen Arbeitsplatz 2010
- 2. Seite: Online Trainings: Übung macht den Meister
- 3. Seite: Remote Access: Büro für unterwegs
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