Kann Flash und Adobe-Air:
WePad anstatt iPad: Android auf Tablet-PC
Mit dem »WePad« macht Neofonie ein ähnliches Eco-System zum iPad auf. Über »WeMagazine« können Verlage ihre Titel für das Wepad anbieten. Dabei ist die Ausstattung etwas besser als beim iPad.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Es ist eigentlich nicht zu glauben. Auf dem iPad existiert kein Flash-Player. Schon gibt es Erklärungen, Webseiten ohne Flash für Apples Tablet-Rechner anzubieten. Aber es geht auch anders: Das zeigt das Tablet-Gerät »WePad [1]« von Neofonie [2] auf der Basis von Android. Dabei liefert das Unternehmen nicht nur ein Gerät, das mit einer etwas besseren Ausstattung als das iPad glänzt. In Zusammenspiel mit »WeMagazine ePublishing Eco System« können Verlage und andere Unternehmen ihre Zeitungen und andere Inhalte auf dem Wepad anbieten.
Gegenüber dem iPad hat das »WePad« von Neofonie mit 1366 x 768 Pixeln eine etwas höhere Auflösung.
Im Gegensatz zu dem iPad beherrscht das Tablet-Gerät Air und Flash von Adobe. Applikationen holen sich Anwender entweder vom »WePad AppStore« oder von Googles »Android Marketplace«. Letztere unterliegt nicht den rigiden Beschränkungen, wie sie Apple beim »iTunes App Store« hat. Bei den Ebooks will das WePad alle frei verfügbaren Formate unterstützen. Hinzu kommt »WeBook« als eigenes Format in diesem Jahr. Apple hat ihr eigenes Format für den »iBook Store«.
Mit einem 11,6 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln hat das Wepad in der Breite mehr Platz als das iPad. In dem Wepad steckt ein aktueller Intel-Prozessor »Atom N450 Pineview-M« mit 1,6 GHz. Als Speicher gibt es 16 Gigabyte NAND-Flash. Optional sind auch 32 Gigabyte intern möglich sowie eine SD-Karte mit 32 Gigabyte.
Vollständiges Multitasking beim WePad
Während es Multitasking beim iPad für Apple-Apps gibt, unterstützt das Wepad dies vollständig. Außerdem existiert eine Webcam mit 1,3 Megapixel. Als Anschlüsse besitzt das Gerät unter anderem 2-mal USB, einen SIM-Card-Slot, Audioausgang, Cardreader und einen Multi-Pin-Connector. Außerdem kommen Bluetooth 2.1 und Wireless-LAN mit 802.11n dazu. Eine 3G-Anbindung ist optional.
Der Android-Tablett-Rechner »WePad« von Neofonie hat zwei USB-Anschlüsse.
Wemagzine liefert ein Paket, um digitale Inhalte zu erstellen, zu verkaufen, auszuliefern und darzustellen. Über das Redaktionstool »WeMagazine Publisher« überführen Verlage ihren Print-Content in das Wemagazine-Format WMXML. Hinzu kommen interaktive Widgets.
Über den »WeMagazine Reader« schauen sich die Nutzer dann die Inhalte an. Gekaufte Inhalte lassen sich archivieren. Lädt sich der Nutzer Inhalte herunter, kann er diese auch offline anschauen. Dabei sind diese auch über ein Digital-Rights-Management (DRM) geschützt.
Anbieter von Formaten für den Wepad verwalten ihre Inhalte über das »WeMagazine Backend«. Es besteht ein Interface für Print- oder Online-CMS (Content-Management-System).
[1] http://wepad.mobi/
[2] http://www.neofonie.de/index.jsp
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