Digitale Prozessoren regeln Lautstärke:
Touchscreen vereinfacht Headset-Bedienung bei Jabra

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

02.07.2009

In die Basisstation der Multi-Use-Headsets »GO 6400« und »PRO 9400« hat Jabra einen Touchscreen mit 2,4 Zoll integriert. Dieser hilft etwa bei der Installation. Verschiedene Techniken wie Breitband-Audio, digitale Signalprozessoren oder Lautstärkeanpassung dienen einer besseren Kommunikation.

Mit einem Touchscreen in der Basisstation glänzen die Multi-Use-Headsets »GO 6400« und »PRO 9400« von Jabra. Der 2,4 Zoll große Bildschirm hilft bei der Installation des Headsets. Außerdem lassen sich die mit dem Headset verbundenen Endgeräte wie Mobil-, Festnetztelefon oder Computer verwalten. Die Pro-Serie ist für den Büroeinsatz gedacht und arbeitet mit Dect. Die Go-6400-Serie funkt mit Bluetooth und soll eine Reichweite mit bis zu 100 Metern haben. Für eine bessere Sprachqualität besitzen die Headsets Breitband-Audio, digitale Signalprozessoren und eine Anpassung der Lautstärkedynamik (»SafeTone«-Technologie) und Nebengeräuch-Eleminierung (»Noise Blackout«).

Durch Breitband-Audio reicht das Frequenzspektrum von 150 bis 6800 Hz bei Kopfhörer und Mikrofon. Die digitalen Signalprozessoren regulieren die empfangenen Tonsignale. Damit soll der Klang auf einem Niveau bleiben. Noise-Blackout soll Lärmquellen ausblenden und gleichzeitig die Stimme verstärken. Dazu verwendet es zwei Mikrofone. Safetone nutzt einmal »PeakStop«, um Tonspitzen im Lautsprecher zu vermeiden. Zum anderen dient die »IntelliTone«-Technik dazu, die Lautstärke unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 85 dB zu halten.

Der Touchscreen zeigt im Display die Anrufnummer, den Batteriestatus und das gerade verwendete Endgerät an. Die Go-Serie kostet ab 159 Euro. Die Preise bei der Pro-Serie beginnen bei 379 Euro. Beide Geräte-Linien sollen im September auf dem Markt sein.

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