Suchmaschinen: Google:
Google erfasst jetzt externen Content von Flash-Dateien

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

22.06.2009

Um eine nicht ganz unwichtige Funktion hat Google seine Suchmaschine erweitert: Sie indiziert jetzt auch externe Inhalte, die Adobe-Flash nachlädt.

Flash-Files erfreuen sich bei Web-Programmierern wachsender Beliebtheit, nicht aber bei Suchmaschinen. Diese haben beziehungsweise hatten ihre Probleme, Flash-Animationen in ihren Index aufzunehmen.

Google [1] schlägt sich, wie auch andere Suchmaschinen-Betreiber, bereits seit Jahren mit dieser Frage herum. Schritt für Schritt gelang es dem Suchmaschinenanbieter, Flash-Inhalte zu indizieren.

Eine weitere Etappe bewältigte Google jetzt: Das Unternehmen kündigte an, dass seine Search Engine auch externen Content indiziert, den Flash-Files laden. Dies schließt klassische Flash-Animationen, Text- und HTML-Elemente oder XML-Content mit ein.

Details hat Googles Software-Ingenieurin in einem Beitrag im Webmaster Central Blog [2] von Google veröffentlicht. Bislang war die Suchmaschine nicht in der Lage, solche in Flash eingebetteten externen Inhalte zu erfassen. Jetzt ist Google in der Lage, solchen Content mit dem »Mutter-File« zu assoziieren. Auch Links, die in Flash-Dateien integriert sind, werden nun von der Suchmaschine indiziert.

Web-Master, die das nicht möchten, dass Google dies tut, können das über entsprechende Einträge in der robots.txt-Datei verhindern (siehe hier eine Anleitung von Google [3] dazu).

[1] http://www.google.de/
[2] http://googlewebmastercentral.blogspot.com/
[3] http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=40360#3

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