Plug-and-Play für IP-Telefone:
Cisco erweitert ihr Portfolio für kleine Unternehmen

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

05.06.2009

Mit Fast- und Gigabit-Ethernet-Switches, einem IP-Telefonie-Gateway und einer Internet-Kamera erweitert Cisco ihr Portfolio. Außerdem ist der Nutzer beim »Smart Business Communications System« über eine Telefonnummer auf unterschiedlichen Geräten erreichbar.

Speziell für den Einsatz in kleinen Unternehmen bringt Cisco [1] die verwaltbare Switch-Serie »ESW 500 [2]« für Fast- beziehungsweise Gigabit-Ethernet mit Power-over-Ethernet. Die Geräte lassen sich einmal direkt über den »ESW 500 Configuration Utility Device Manager« verwalten. Für ein übergreifendes Management aller Geräte der »Small Business Pro«-Serie gibt es den »Configuration Assistent«. Mit dem IP-Telefonie-Gateway »SPA8800 [3]« lässt sich etwa eine herkömmliche Telefonanlage über VoIP ansprechen. Außerdem schließt das System beispielsweise eine Asterisk-Anlage an das analoge, öffentliche Netz an (FXO-Gateway). Die drehbare Internet-Kamera »PVC300 [4]« mit optischem Zoom integriert beispielsweise Tür- und Bewegungssensoren. Über eine Software lassen sich bis zu 16 Kameras steuern. Über Single-Number-Reach kann der Nutzer in der Version 1.5 des »Smart Business Communications Systems [5]« (SBCS) wählen, ob über seine Nummer am Tischtelefon, dem Softphone oder einem Handy erreichbar sein will. Außerdem können Anwender mittels »WebEx Phone Connect« mit einem Klick auf ihr Cisco-IP-Telefon an einer Online-Konferenz teilnehmen.

Die administrierbare Switch-Serie »ESW 500« von Cisco ist für die Zusammenarbeit mit »Smart Business Communications Systems« (SBCS) konfiguriert.

Die Fast-Ethernet-ESW-Switches gibt es mit 24 oder 48 Ports. Je nach Version gibt es zwei Gigabit-Ethernet-Uplinks und zwei Combo-SFP-Gigabit-Slots oder vier SFP- Combo-Gigabit-Interfaces. Der Gigabit-Ethernet-Switch verfügt über 48 Ports, von denen sich 24 mit Power-over-Ethernet versorgen lassen. Hinzu kommen vier SFP- Combo-Gigabit-Interfaces. Eine redundante Stromversorgung ist optional.

Alle Switches beherrschen 802.1x, VLANs und Access-Control-Lists (ACL). Über MAC-Adress-Notification sieht der Administrator wann und wo ein Nutzer ins Netzwerk geht. Über das Link-Aggregation-Control-Protocol (LCAP) lassen sich jeweils bis zu acht Ports in bis zu acht Gruppen zusammenfassen. Die Switches kommen mit einer Standard-Konfiguration, die ein Plug-and-Play von Cisco-IP-Telefonen in Kombination mit dem SBCS erlaubt.

Support gibt es etwa über den »Small Business Pro Service«. Außerdem bietet der Hersteller 24 x 7-Hilfe auf der Website »Cisco Small Business Support Community [6]«. Der Preis für die ESW-500-Serie liegt zwischen 659 und 3299 Dollar. SBCS kostet bei acht Nutzern pro Arbeitsplatz 453 Dollar. Der Listenpreis für das IP-Gateway beträgt 600 Dollar, der für die Internet-Kamera 794 Dollar.

[1] http://www.cisco.de/
[2] http://www.cisco.com/cisco/web/solutions/small_business/products/routers_switches/esw_500/index.html?POSITION=social+Media&COUNTRY_SITE=us&CAMPAIGN=SAMBA&CREATIVE=ESW500&REFERRING_SITE=Social+Media+Release
[3] http://www.cisco.com/en/US/products/ps10446/index.html
[4] http://www.cisco.com/en/US/prod/collateral/vpndevc/ps6918/ps9692/ps9944/ps9950/data_sheet_c78-508956.html
[5] http://www.cisco.com/cisco/web/solutions/small_business/products/voice_conferencing/smart_business_communications_system/index.html?POSITION=social+media&COUNTRY_SITE=us&CAMPAIGN=SAMBA&CREATIVE=SBCS&REFERRING_SITE=Social+Media+Release
[6] https://www.myciscocommunity.com/community/smallbizsupport

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