Nach der Insolvenz der Muttergesellschaft:
Inforsacom aus TDMi herausgekauft
Inforsacom löst sich durch einen Management-Buyout aus der insolventen TDMi-Gruppe und wird künftig eigenständig am Markt agieren. Der Dienstleister will sich nun wieder auf seine Kernkompetenzen im Rechenzentrumsgeschäft konzentrieren.
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Von der TDMi-Gruppe ist nicht mehr viel übrig. In Form eines Management-Buyouts wurde nun auch noch das Systemhaus Inforsacom [1] aus der insolventen Systemhausgruppe herausgekauft.
Inforsacom hat nach eigenen Angaben seinen Geschäftsbetrieb seit der TDMi-Insolvenz im Sommer unverändert weitergeführt. Der Dienstleister möchte nach dem Management-Buyout jetzt wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und sich auf die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb von Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen für das Data Center ausrichten. Die Geschicke des Neu-Isenburger IT-Dienstleisters wird Rüdiger Rath als Geschäftsführer leiten.
Durch den Zusammenschluss von Arxes, Becom, Comparex und Inforsacom war 2007 eine Systemhausgruppe entstanden, die seit September vergangenen Jahres unter dem Namen TDMi firmiert. Geplant war, die vier Marken Schritt für Schritt aufzugeben und sich langfristig unter dem einheitlichen Brand TDMi am Markt zu positionieren. Die Marke TDMi hatte sich bis zuletzt jedoch gegen die seit langen eingeführten Systemhausmarken kaum behaupten können.
Langsame Zerschlagung von TDMi
Nach der Insolvenz im Sommer wurde die TDMi-Gruppe langsam zerschlagen. Zunächst hat sich das IBM-Systemhaus Becom in Form eines Management-Buyouts aus dem Zusammenschluss herausgekauft, im November wurde es dann vom Systemhaus-Riesen Computacenter geschluckt. Die Marke Comparex lebt unter dem Dach des IT-Dienstleisters PC-Ware weiter, die Managed Services-Spezialisten Arxes und Arxes Business Services sind inzwischen in der schwäbischen Datagroup aufgegangen. Mit Inforsacom hat sich nun das letzte Systemhaus von der insolventen Muttergesellschaft gelöst.
[1] http://www.inforsacom.com/
- 1. Seite: Inforsacom aus TDMi herausgekauft
- 2. Seite: Langsame Zerschlagung von TDMi
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