Läuft auch als virtuelle Maschine:
Open-Source: Automatische Installation von Windows-Clients mit Opsi
Mit der Open-Source-Lösung »Opsi 3.3.1« von Uib rüsten Unternehmen Rechner automatisch mit Windows aus. Über die Software-Verteilung bleiben die Rechner aktuell bei Updates, Microsoft-Service-Packs oder -Security-Patches.
Lösungen zur Softwareverteilung und Betriebssysteminstallation sind wichtige Tools, um eine einheitliche Ausrüstung von Clients im Unternehmen zu erreichen. Dies gilt insbesondere bei einer größeren Anzahl. Die Open-Source-Software »Opsi 3.3.1 [1]« von Uib [2] ein solches Tool. Daneben besitzt Opsi ein Modul zur Hard- und Software-Inventarisierung. Aktuell testet der Hersteller auch ein Modul zur Lizenzverwaltung, das mit der Version 3.4 kommen soll. Derzeit installiert die Lösung die Betriebssysteme Windows-2000, -XP, -Vista und -Server-2008. Allerdings sind die Verfahren für die beiden letzten Windows-Versionen noch nicht Open-Source. Die Linux-Installation befindet sich in Vorbereitung. Der Server läuft auch als virtuelle Maschine unter Vmware, Xen und Virtualbox.
Bildschirm zur Auswahl von Clients bei der Lösung für Softwareverteiilung und Betriebssysteminstallation »Opsi«von Uib
Kern von Opsi ist der »Depotserver«. Er verwaltet die Konfigurationsdateien der Client-PCs. Weiter stellt er Daten und Programme für Software-Verteilung und Betriebssysteminstallation bereit. Außerdem liefert er notwendige Dienste wie Bootp, DHCP oder TFTP. Neben Werkzeugen zur Verwaltung liefert Opsi auch ein Tool, um Pakete für die Softwareverteilung zu erstellen. Der Depotserver setzt auf Debian auf.
Für die Softwareverteilung läuft auf den Rechnern der »preLoginloader«. Er überprüft nach jedem Bootvorgang vor dem Login, ob es neue Dateien zur Installation gibt. In diesem Fall übernimmt »Winst« mit Hilfe von Scripts die Installation. Auch MSI-Pakete lassen sich verwenden – eventuell nach einer Anpassung. Für Originalsetupprogramme zeichnet der Administrator die Installation und die Antworten etwa mit der Freeware »AutoIT« auf. Dies ist dann Basis für die Verteilung.
Die Hardware-Inventarisierung erfolgt mit WMI. Für die Software-Erfassung liest Opsi die Registry aus. Auf die gespeicherten Daten lässt sich auch über Scripts von der Opsi-Kommandozeile aus zugreifen. Die kommende Lizenzverwaltung unterstützt Einzel, Volumen- und Campus-Lizenzen. Schlüssel werden für die Installation automatisch bereitgestellt. Bei der Deinstallation einer Software wandert die Lizenz wieder in den Pool.
Bei mehreren Standorten gibt es einen zentralen Server (Master) mit den Konfigurationsdaten der Clients. Die Softwaredepots können auf dezentralen Servern liegen, die der zentrale Server per Netzwerkmount nutzt.
[1] http://uib.de/www/opsi/index.html
[2] http://uib.de/www/home/index.html
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