Erste Details zur Version 2 von MED-V:
Desktop-Virtualisierung für Windows 7
»Microsoft Enterprise Desktop Virtualization« (MED-V) und der Windows-XP-Modus Windows 7 hängen eng zusammen. Die Version 2 von Med-V unterstützt nun auch Windows 7. Damit lässt sich dann auch dessen Windows-XP-Modus administrieren.
Die Ankündigung des Windows-XP-Modus für Windows 7 hat wohl etwas Verwirrung gestiftet. Denn schließlich gibt es da noch die »Microsoft Enterprise Desktop Virtualization« (MED-V). Beide Lösungen bauen auf dem Virtual-PC auf. Nun hat Microsoft [1] die Zusammenhänge etwas präzisiert [2] und gleichzeitig erste Details zur Version 2 von Med-V genannt. Dieses unterstützt nun auch Windows 7 (32 und 64 Bit) sowie Windows-Virtual-PC. Dadurch verwaltet ein Unternehmen auch den Windows-XP-Modus. Die Beta zu Med-V v2 soll innerhalb von 90 Tagen erscheinen, wenn Windows 7 allgemein verfügbar ist.
Die Architektur der »Microsoft Enterprise Desktop Virtualization« (MED-V)
Der XP-Modus soll Nutzern helfen, einzelne Windows-XP-Lösungen auf ihrem Windows-7-Desktop laufen zu lassen. Med-V dagegen dient dazu, Virtual-PC-Installationen in größeren Unternehmen zu verwalten. Mit Med-V v1 setzen Unternehmen auch Applikationen ein, die nicht mit Windows-Vista laufen. Version 1 basiert auf Virtual-PC 2007.
Med-V hilft, virtuelle Windows-Images zu verteilen sowie an Nutzer und Gerät anzupassen. Ein angepasstes IT-Skript ordnet etwa einen eindeutigen Computer-Namen zu und integriert das virtuelle Windows in eine Active-Directory-Domäne. Weiter passt Med-V die Zuordnung von RAM zu Virtual-PC an den verfügbaren Hauptspeicher des Hosts an.
Zudem lassen sich mit Med-V Virtual-PC-Images Benutzern und Gruppen zuordnen. Der Administrator legt fest, welche Window-XP-Applikationen dem Anwender im Windows-Startmenü zur Verfügung stehen. Er kontrolliert die Netzwerkeinstellungen von Virtual-PC. Je nachdem verbindet sich der virtuelle PC über NAT mit dem Netzwerk oder bekommt seine IP-Daten direkt über DHCP. Weiter lässt sich DNS mit dem Host synchronisieren. Bei Bedarf müssen sich Anwender vor dem Zugriff auf Virtual-PC authentifizieren. Außerdem kann der IT-Verwalter ein Verfallsdatum einstellen, ab dem der User nicht mehr darauf zugreifen darf.
»TrimTransfer« erleichtert es Images zu aktualisieren: Nach dem Update eines Master-Virtual-PC-Images führt Med-V die Änderungen auf allen entsprechenden Endpunkten aus. Eine zentrale Datenbank sammelt alle Virtual-PC-Events der einzelnen Nutzer ein. Mit der Version 2 lassen dann sowohl Windows-Vista- als auch -7-Rechner bedienen.
[1] http://www.microsoft.de/
[2] http://windowsteamblog.com/blogs/business/archive/2009/04/28/how-med-v-v2-helps-you-manage-windows-xp-mode.aspx
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