Automatisierung für Rechenzentrums-Dienste:
HP setzt auf Automatisierung bei Blade-System

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

29.04.2009

Das »BladeSystem Matrix« von HP soll Unternehmen mit der »Matrix Orchestration Environment« erleichtern, komplexe Aufgaben wie Disaster-Recovery der Ressourcen bereitstellen zu erledigen. Außerdem gibt es das »LeftHand P4000 SAN« mit Grid-Ansatz und die »LeftHand Virtual SAN Appliance«.

Mit dem »BladeSystem Matrix [1]« will HP Unternehmen eine Lösung liefern, die Rechenleistung und Speicherplatz flexibel bereitstellt. Kern dafür ist die Management-Software »Matrix Orchestration Environment«. Über ein Self-Service-Portal können Verantwortliche rasch Ressourcen für Applikationen bereitstellen. Mit dem »LeftHand P4000 SAN [2]« zielt HP speziell auf den Einsatz für Virtualisierung und Blade-Systeme. Mit der »LeftHand Virtual SAN Appliance [3]« (VSA) stellen Unternehmen Festplattenplatz eines Servers beziehungsweise an diesen angeschlossen als Speicherpool für virtuelle Maschinen (VM) innerhalb einer Vmware-Lösung zur Verfügung.

Mittels Netzwerk-Raid verteilt das »LeftHand P4000 SAN« von HP die Daten über einen Cluster von Storage-Knoten.

Über Matrix-Orchestration sollen sich Services wesentlich schneller bereitstellen lassen. Weiter liefert die Software Informationen zum Energieverbrauch, zur Netzwerk-Bandbreite, zum Speicherplatz sowie Ressourcen der physikalischen und virtuellen Server. Weiter gehören Fail-over- und Disaster-Recovery-Funktionen dazu.

Die Basis für Matrix ist HPs Portfolio für Blade-Systeme. Das Starter-Kit enthält ein »BladeSystem c7000 Enclosure« und »ProLiant BL460c G6«-Blade. Auf letzterem hat der Hersteller bereits »Insight Dynamics-VSE« installiert. Als Speichersystem gehört zu dem Kit das »StorageWorks Enterprise Virtual Array 4400«. Für die Anbindung gibt es dazu redundante Module für »Virtual Connect Flex-10 Ethernet« sowie »8GB Fibre-Channel«. Mit Flex-10 teilt der Administrator die Bandbreite eines 10-Gigabit-Ports auf bis zu vier Netzwerkverbindungen auf.

Beim Lefthand-P4000-SAN lassen sich Cluster-Knoten zu einem iSCSI-SAN verbinden (Scale-out-Architektur). Dies erleichtert eine Erweiterung. Als Funktionen gibt es das Netzwerk-Raid »nRAID«, Snapshots, Cloning, synchrone sowie asynchrone Replikation oder transparentes Fail-over. Bei dem Netzwerk-Raid erfolgt Striping und Mirroring über einen Cluster von Storage-Knoten.

Die Lefthand-VSA gibt es als Paket, bei der die Software bereits auf einem »StorageWorks SB40c«-Blade installiert ist. VSA arbeitet mit der »vStorage«-Funktion von Vmware zusammen. Außerdem integriert sie sich in den »Vmware Site Recovery Manager«.

[1] http://h18004.www1.hp.com/products/blades/components/matrix/main.html
[2] http://h18006.www1.hp.com/products/storageworks/p4000/index.html
[3] http://h18006.www1.hp.com/products/storage/software/vsa/index.html

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