Plattform für Bereitstellung von Anwendungen:
F5 Networks will mit »Big-IP 10« Kosten im Rechenzentrum senken
Ein »Meilenstein«, so F5 Networks, ist Ausgabe 10 der Big-IP-Software des Unternehmens. Mit ihr und den dazu gehörigen Appliances des Unternehmens lassen sich Applikationen vom Data-Center zügiger und vor allem kostengünstiger zu den Anwendern transportieren.
Großfirmen wollen Mitarbeiter in Außenstellen oder Partnern einen zuverlässigen und leistungsfähigen Zugang zu Unternehmensanwendungen einräumen; Internet-Service-Provider möchten Managed-Services bereitstellen; Systemhäuser übernehmen im Auftrag von Firmen Aufgaben wie das Management der E-Mail-Infrastruktur oder das Server-Monitoring.
F5s Vorstellung einer dynamischen Netzwerkinfrastruktur
In all diesen Fällen kommt Application-Delivery-Networking (ADN) ins Spiel, also das sichere und zuverlässige »Ausliefern« von Anwendungen und Daten über das Netzwerk bis hin zum User. F5 Networks [1] hat sich auf Hard- und Software spezialisiert, die IP-gestützten Datenverkehr analysiert und in Kategorien einteilt, etwa entsprechend der erforderlichen Quality of Service oder Sicherheitsanforderungen.
Auf Grundlage dieser Informationen werden die Daten weitergeleitet: Echtzeitinformationen wie VoIP mit Priorität1, E-Mails mit niedrigerer Priorität et cetera.
Der Effekt: Es treten keine Datenstaus oder Sicherheitsprobleme auf und die IT-Umgebung lässt sich einfacher managen, was wiederum Kosten spart.
Anwendungen und Infrastruktur auf einander abstimmen
Mit Big-IP 10 [2] hat F5 nun eine neue Software-Plattform für seine ADN-Systeme vorgestellt. Sie kommt auf allen Geräten zum Einsatz, etwa dem Big IP Local Traffic Manager, Web Accelerator, dem Application Security Manager und dem neuen Big-IP-8900-Systemen.
Je nach Anwendung und User-Gruppe lassen sich unterschiedliche Policies für das Beschleunigen und Absichern von Applikationen aufsetzen.
Laut F5 lässt sich mit Big-IP 10 eine dynamische IT-Infrastruktur aufbauen. Eine solche Umgebung berücksichtigt, welche Anwendungen auf welchen Systemen und in welchem Netz laufen und wie viele Anwender darauf zugreifen. Mit Big-IP 10 lassen sich Regeln definieren, welche die Bereitstellung der jeweiligen Applikation optimieren. Mithilfe des »iSessions-Framework« können zudem zwei BIG-IP-Geräte parallel geschaltet werden, um eine sichere Verbindung von Standort zu Standort zu schaffen.
Zu den Neuerungen von Big-IP 10 gehört zudem die Integration in Authentifizierungssysteme, die Möglichkeit der Überwachung mithilfe eines Dashboards sowie »Application Ready Templates«.
Diese Vorlagen sollen das Erstellen von Profilen, Policies und anderen Konfigurationsparametern vereinfachen. Damit können Systemverwalter Regeln für Anwendungen aufsetzen, etwa Microsoft Sharepoint 2007, Exchange Web Access 2007, Vmware VDI, Oracle Application Server 10g oder SAP ERP. Die Einrichtungszeit lässt sich mithilfe dieser Templates von mehreren Stunden auf ein paar Minuten verkürzen.
Mehrere Services auf einer Hardware-Plattform
Mit BIG-IP v10 können Anwender zudem mehrere einzelne Devices in einer einzigen Lösung zusammenfassen, was eine Konsolidierung der ADN-Infrastruktur im Verhältnis 3:1 bewirkt. Die Module BIG-IP LTM, Web Accelerator und Application Security Manager laufen außerdem jetzt auf der TMOS-Architektur von F5.
Systemverwalter können mithilfe von Templates Regeln für Applikationen wie Exchange oder SAP erstellen.
Web-Applikationen können somit von einem einzigen BIG-IP-System beschleunigt werden. Weniger Geräte bedeuten wiederum einen niedrigeren Energie- und Platzbedarf.
[1] http://www.f5.com/
[2] http://www.f5.com/products/big-ip/v10.html
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