Konfigurierbare Queues für QoS:
Hewlett-Packard stillt mit PoE+ Leistungshunger
Mittels Power-over-Ethernet plus (PoE+) befriedigt die »2910«-Gigabit-Switch-Serie von Hewlett-Packard einen Leistungsbedarf bis zu 30 Watt. Die Gigabit-Switches besitzen optional bis zu vier 10-Gigabit-Uplinks für Glasfaser beziehungsweise Kupfer.
Mittlerweile hat sich PoE etabliert. Selbst kleine Switches, teilweise sogar ohne Management, liefern über Ethernet Strom. Doch mit 11n kommen Access-Points erstmals mit einem Energiebedarf, der über den 15,4 Watt von 802.3af liegt. Aber auch Video-Kameras oder -Telefone sind Kandidaten. Mit dem kommenden Standard 802.3at [1] (Power-over-Ethernet plus, PoE+) gibt es eine Lösung, die den Leistungshunger solcher Geräte befriedigen kann. Hewlett-Packard [2] integriert nun diesen in ihre Gigabit-Switch-Serie »2910al [3]«. Der Switch liefert bis 30 Watt für einen PoE+-Port. Daneben besitzt das Gerät bis zu vier 10-Gigabit-Ports für Kupfer mit CX4 und/oder für Glasfaser mit SFP+ (Small-Form-Factor-Pluggable).
Der Gigabit-Switch »2910al« liefert über PoE+ (Power-over-Ethernet plus) bis zu 30 Watt pro Port.
Die 2910-Switches lassen sich als Host auch am Rand von IPv6-Netzen einsetzen. Für den Übergang zwischen IPv4 und IPv6 gibt es einen Dual-Stack. Über MLD-Snooping wickeln die Komponenten IPv6-Multicast-Traffic ab und verhindern, dass dieser das Netzwerk überflutet. Über Virtual-Stacking lassen sich bis 16 Switches mit einer IP-Adresse verwalten.
Die Switching-Fabric arbeitet bei der 24-Port-Ausführung intern mit 128 Gigabit/s und verarbeitet bis 95 Millionen Pakete pro Sekunde (Pps). Bei 48 Ports sind es 176 Gigabit/s mit 131 Millionnen Pps. Zudem kann der Administrator die Anzahl der Queues für QoS auswählen und wie viel Speicher diesen zugeordnet wird.
Für die Sicherheit gibt es etwa DHPC- und Dynamic-ARP-Protection. Dabei nimmt der Switch keine solchen Pakete von nicht autorisierten Servern beziehungsweise Hosts an. Für 802.1x lassen sich pro Port bis zu acht Anwender authentifizieren. Außerdem ist pro Port neben 1x auch Web- beziehungsweise MAC-Authentifizierung möglich.
Für die Suche im Netzwerk nach Geräten über eine Management-Software beherrschen die Geräte 802.1AB (Link-Layer-Discovery-Protocol, LLDP). Dazu gehört auch LLDP-MED (Media-Endpoint-Discovery). Damit lassen sich Parameter wie für QoS oder VLANs erkennen. Die Preise für die HP-Switches beginnen bei 1789 Euro.
[1] http://www.ieee802.org/3/at/index.html
[2] http://www.hewlett-packard.de/
[3] http://www.hp.com/rnd/products/switches/HP_ProCurve_2910al_Switch_Series/overview.htm?jumpid=reg_R1002_USEN
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
