Gegenseitige Zertifizierung:
Microsoft lässt Redhat-Server auf Hyper-V zu

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

18.02.2009

Microsoft und Redhat kooperieren bei der Virtualisierung. Damit unterstützen die Hersteller gegenseitig ihre Virtualisierungslösungen. Wichtig für die Anwender: Sie bekommen technischen Support, wenn etwa ein Redhat-Server unter Hyper-V läuft.

Technisch ist es vielleicht kein Problem, einen Windows-Server als Gast unter Redhat-Linux laufen zu lassen. Doch Unternehmen hilft das wenig, wenn sie im Problemfall keinen technischen Support bekommen, weil die gerade eingesetzte Konstellation nicht zertifiziert ist. Mit dem Abkommen zwischen Microsoft [1] und Redhat [2] ändert sich das zumindenst, wenn bei virtuellen Lösungen Systeme der beiden Hersteller zum Einsatz kommen. Microsoft und Redhat treten dem jeweiligen Zertifizierungs-/Validierungsprogramm des anderen für Virtualisierung bei. Außerdem bekommen Kunden für Server-Virtualisierung technischen Support vom anderen Hersteller.

Die Architektur der »Hyper-V«-Lösung von Microsoft

Künftig dürfen Unternehmen auf Redhat-Enterprise-Linux-Systemen Windows-Server als Gast-Maschinen betreiben. Umgekehrt unterstützt Microsoft bei »Windows Server Hyper-V [3]« und »Hyper-V Server [4]« Redhat-Enterprise-Linux [5] als Virtual-Machine. Sobald beide Unternehmen jeweils ihre Tests abgeschlossen haben, bekommen Unternehmen mit gültigen Support-Verträgen Unterstützung bei den genannten Konstellationen.

[1] http://www.microsoft.de
[2] http://www.redhat.com
[3] http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/virtualisierung.mspx
[4] http://www.microsoft.com/servers/hyper-v-server/default.mspx
[5] http://www.redhat.com/rhel/

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