11n-Access-Point mit Drive-M:
»M-Drive« von Cisco soll WLAN-Performanc sichern
Mit der »M-Drive«-Technologie will Cisco bei ihrem 11n-Access-Point »Aironet 1140« die Frequenz-Parameter im Betrieb automatisch anpassen. Das Gerät arbeitet separat oder unter Aufsicht eines Wireless-Controllers.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Die Abdeckung eines Wireless-LANs ist keine statische Angelegenheit, da sich räumlichen Gegebenheiten immer wieder ändern können. Die »M-Drive«-Technologie im Aironet 1140 von Cisco für den Draft 2.0 von 11n soll einmal die Abdeckung verbessern. Zum anderen soll sie die System-Kapazität und Performance erhöhen. Der Access-Point (AP) verfügt über zwei 11n-Funkmodule und lässt sich auch über Power-over-Ethernet (802.3af) mit Strom versorgen. Entweder steuert ein Wireless-Controller den AP oder dieser arbeitet für sich.
Der Access-Point für 802.11n »Aironet 1140« von Cisco beherrscht die »M-Drive«-Technologie für eine bessere Funkabdeckung.
Unter der M-Drive-Technologie hat Cisco zwei Funktionen zusammengefasst: »Radio Resource Management« (RRM) und »CleanAir«. Bei RRM soll eine so genannte Selbstheilung etwa tote Winkel verringern und so die Verfügbarkeit des WLANs erhöehn. Eine kontinuierliche Überwachung des Frequenzspektrums hilft RRM, die Funkleistung und die Kanaleinstellung des APs anzupassen. Außerdem werden per Load-Balancing WLAN-Clients auf APs verteilt.
Die Cleanair-Technologie soll Interferenzquellen finden, bestimmen, lokalisieren und deren Einfluss verringern. Dies schließt auch Nicht-WLAN-Geräte wie Mikrowellen, drahtlose Telefone oder Bluetooth ein. Das »Wireless Control System« (WCS) stellt den Einfluss der Störrungen optisch dar. Neben diesem ist für Cleanair auch der »Spectrum Expert Wi-Fi« notwendig.
Für 11a/g-Clients soll die Funktion »ClientLink« von Drive-M die Anbindung verbessern. Die Funktion nutzt Beam-Forming, um den Durchsatz zu verbessern. Drive-M steht als Update für Nutzer des »Unified Wireless Network« zur Verfügung.
Der Aironet 1140 beherrscht auch DFS-2 (Dynamic-Frequency-Selection). DFS-2 ist eine Vorschrift der amerikanischen FCC (Federal-Communications-Commission) für DFS in den Bändern 5,25 bis 5,35 GHz (UNII-2) und 5,470 und 5,725 (UNII-3), um etwa Radar-Anwendungen auszuweichen. Dies ist auch in Deutschland notwendig, wenn APs im vollen Umfang im 5-GHz-Band operieren wollen.
Der AP ist von Intel für »Connect with Centrino« zertifiziert. Er unterstützt die Suche nach unerwünschten Access-Points. Über »Management Frame Protection« soll die Manipulation von Management-Paketen innerhalb von WLAN erkannt werden. Diese werden auch bei 802.11i unverschlüsselt übertragen. Selbiges unterstützt der Aironet-AP ebenfalls. Dazu gehört auch WPA2 (Wi-Fi-Protected-Access).
Die Stand-alone-Version soll im Laufe von 2009 kommen. Der Preis für den Aironet 1140 beträgt 1299 Dollar.
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