Wireless-LAN-Systeme:
Netgear packt drei neue Wireless-Router aus
Netzwerkspezialist Netgear hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine neue Generation von Wireless-LAN-Routern vorgestellt. Darunter ist ein Dual-Band-Gerät für die Funkbereiche 2,4 und 5 GHz sowie der 3G-Mobile-Broadband-Wireless-Router MBR624GU.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Der »Rangemax Dualband Wireless-N Gigabit Router« WNDR3700 ist das erste Produkt von Netgear [1], das der fünften Generation der WLAN-Produkte der US-Firma angehört. Das Gerät unterstützt die Funkbereiche 2,4 GHz und 5 GHz und damit alle gängigen WLAN-Spezifikationen.
Unterstützt die WLAN-Funkbereiche 2,4 und 5 GHz und ist mit vier LAN-Ports ausgestattet: der Rangemax WNDR3700 von Netgear.
Netgear hat in den WNDR3700 einen 680-MHz-Prozessor von MIPS eingebaut, zudem acht Antennen und einen Leistungsverstärker, um die Reichweite und den Durchsatz zu erhöhen. Zwei Firewalls sollen das Netzwerk vor Angriffen schützen. Eine Quality-of-Service-Funktion stellt sicher, dass Echtzeitdaten wie Sprache über IP oder Video-Streams ohne Verzögerung übermittelt werden.
Neben einem USB-Anschluss stehen, wie bei Geräten dieser Klasse üblich, vier LAN-Ports zur Verfügung. Sie sind, auch das ist Standard, für Gigabit-Ethernet ausgelegt. Der Switch benötigt laut Netgear im Vergleich zu Vorläufern deutlich weniger Strom.
Ein Funknetz lässt sich mithilfe der Wi-Fi-Protected-Setup-Technik (WPS) auf Knopfdruck einrichten. Wenn ein Nutzer kein WLAN benötigt, kann der Nutzer das Funknetz deaktivieren.
Der Router unterstützt die Standards IEEE 802.11a, b, g und n sowie mehrere SSIDs (Service Set Identifier, WLAN-Kennungen). Er lässt sich auch als Wireless-Repeater konfigurieren, um die Reichweite eines Funknetzes zu erweitern.
ADSL2+-Modem und WLAN-Router in einem Gerät
Der »Rangemax Dualband Wireless-N Modemrouter« DGND3300 verfügt über ein ADSL2+-Modem und ebenso wie der WNDR3700 über einen Wireless-Router für das 2,4-GHz- und 5-GHz-Band. Ebenfalls integriert sind eine Double-Firewall mit Network-Address-Translation (NAT) sowie eine Stateful-Packet-Inspection-Firewall (SPI).
Noch eine Parallele zum WNDR3700: Auch der Modemrouter lässt sich als Wireless-Repeater einsetzen, um die Reichweite zu erhöhen. Laut Netgear kommt der DGND3300 vor allem für DSL-Nutzer in Betracht, die statt eines Duos aus WLAN-Access-Point und DSL-Router nur ein Gerät einsetzen möchten.
3G-WLAN-Router für unterwegs
Für Anwender, die viel unterwegs sind, bietet der Hersteller den »3G Mobile Broadband Wireless Router« MBR624GU an. Mit dem System kann der User nahezu überall einen Wi-Fi-Hotspot einrichten.
Der 3G-Mobile-Broadband-Wireless-Router im Einsatz: Der WLAN-Access-Point stellt über ein UMTS-Modem und das Mobilfunknetz eine Verbindung zum Internet her.
An den Router wird ein 3G-USB-Modem angeschlossen. Anschließend steht die Mobilfunk- beziehungsweise Internet-Verbindung anderen Geräten über den Hotspot zur Verfügung. Damit haben Anwender unabhängig vom Aufenthaltsort die Möglichkeit, ein WLAN-Netzwerk einzurichten, ob auf einer Baustelle, im Ferienhaus, bei einer Veranstaltung oder im Wohnmobil.
Damit das nicht zu teuer wird, sollte der User allerdings eine Daten-Flatrate bei seinem Mobilfunk-Service-Provider buchen.
Der Router erkennt automatisch 3G-USB-Modems und die entsprechenden Netzwerkeinstellungen der Netzbetreiber. Er stellt eine Stateful-Inspection-Firewall, Intrusion-Logging und -Reporting, NAT und bis zu fünf IPSec-VPN-Endpoints zur Verfügung.
Ebenso wie den stationären WLAN-Router sind WPS und Energiesparfunktionen integriert. Ein Autoladegerät gibt es gegen Aufpreis. Der MBR624GU ist mit vier LAN-Ports (Gigabit-Ethernet) und einem USB-2.0-Port ausgerüstet.
Service für Sperren unerwünschter Web-Seiten
Alle drei Systeme will Netgear noch im ersten Quartal auf den Markt bringen.
Zudem plant Netgear einen Kontrolldienst für einen Teil seiner Wireless-N-Router und Gateways. Der in Kooperation mit Open DNS entwickelte Service ermöglicht es Eltern, den Zugriff auf unsichere Webseiten oder unerwünschte Inhalte zu beschränken sowie Nutzungszeiten für das Internet festzulegen.
Statt Software auf jedem einzelnen Rechner zu installieren, müssen Eltern nur einmal die Regeln auf dem Router festlegen, um den Schutz für jeden Rechner im Netz zu aktivieren.
[1] http://www.netgear.com/
- 1. Seite: Netgear packt drei neue Wireless-Router aus
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