IP-Telefonie / Social Networks:
C2Call bietet Internet-Telefonie für soziale Netzwerke
Die zweite Beta-Testphase hat der Voice-over-IP-Serviceanbieter C2Call gestartet. Jetzt ist es möglich, das Browser-basierte Telefoniesystem in andere Web-Angebote zu integrieren. Damit zielt das Unternehmen vor allem auf Social-Networking-Plattformen.
Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, StudiVZ oder Myspace bieten bereits jede Menge Kommunikationsmöglichkeiten: Chatten, Blogging, das »Sharen« von Fotos und Videos. Ein Element fehlt bislang: Telefonieren über IP-Verbindungen.
Der Nutzer gibt bei C2Call in das Web-Frontend die Nummer des Gesprächspartners ein beziehungsweise holt sie aus dem Adressbuch. Das Gesprächsguthaben und die Kosten werden ebenfalls angezeigt.
In diese Lücke will die C2Call GmbH [1] aus Werl stoßen. Die Lösung der Firma ermöglicht Voice-over-IP-Telefonate vom Web-Browser aus. Die Grundlage bildet ein Java-Applet. Dadurch arbeitet das System auf Rechnern unter Windows, Mac OS und Linux.
Das Basisangebot von C2Call sind kostenlose Gespräche von Computer zu Computer. Dieser Service steht bereits seit April zur Verfügung. Mittlerweile ist es zudem möglich, Anrufe auf Festnetzanschlüsse oder Handys weiterzuleiten. Solche Gespräche sind allerdings kostenpflichtig: Die Gebührt beträgt mindestens 2 Cent pro Minute.
IP-Telefonie als Spezialservice
Jetzt will C2Call Social-Network-Plattformen dazu bringen, den IP-Telefonie-Service auf ihren Web-Seiten zu integrieren. Die Investition in dieses Zusatzangebot soll sich für Community-Seiten in zweifacher Weise lohnen: Zum einen werden sie an den Einnahmen aus kostenpflichtigen Leistungen beteiligt, zu anderen werden die Sites durch das Telefonie-Angebot attraktiver. So zumindest die Argumentation der Firma aus Westfalen.
»Wir richten uns an Communitys jeder Größe. Die Sites partizipieren an dem Umsatz, den ihre eigenen User machen, falls diese sich dazu entschließen, ein Prepaid-Guthaben zu führen«, erklärt Martin Feuerhahn, Geschäftsführer von C2Call. »Unser Service lässt die Leute zudem miteinander sprechen. Das hilft, die Nutzung der Site zu steigern«, ergänzt er.
Bei der Integration von C2Call in ein Web-Angebot wird eine monatliche Abonnement-Gebühr von 199 Euro fällig. Damit sich das auch lohnt, sollen weitere Einnahmequellen für Web-Seiten erschlossen werden.
Hier sind zunächst Werbemöglichkeiten geplant. »Communitys, die C2Call nutzen, werden ihren Anzeigenkunden Banner oder Call-Buttons anbieten können«, erläutert Feuerhahn. Dadurch können potenzielle Kunden beispielsweise mit einem Anbieter verbunden werden, ohne direkt die Telefonnummer herauszugeben.
[1] http://www.c2call.com/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Die besten System-Tools für Android
Android erlaubt tiefe Eingriffe in das System – und viele Apps nutzen diese Möglichkeit, um die Leistung zu optimieren und dem Nutzer bei der Bedienung seines Smartphones zu helfen. Wir stellen die besten System-Tools für Android vor.
Zwölf Smartphone-Flatrates ab 20 Euro im Vergleich
Mit Yourfone von E-Plus kommt jetzt eine neue Günstig-Flat für Smartphones. Unsere Kollegen von der Connect haben den Neuling mit der etablierten Konkurrenz verglichen.
Ungarn führt Telefonsteuer ein
Weit weniger Spaß als bisher werden die Bürger Ungarns sicherlich künftig beim Telefonieren haben. Als Reaktion auf die Schuldenlast des Landes hat das Parlament die Einführung einer Telefonsteuer beschlossen.
Weitere Artikel
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.