Tool für Helpdesk- und Asset-Management:
Test: »Sys Aid« - Werkzeug für das Systemmanagement
Sys Aid von Ilient ist eine Software für das Helpdesk- und, Asset-Management sowie die Überwachung von Geräten im Netz. Das Paket ist Netze mit bis zu 100 Usern kostenlos verfügbar.
Mit »Sys Aid« bietet die israelische Firma Ilient [1] eine Software, die verspricht, den IT-Support mit einer Helpdesk-Applikation zu unterstützen. Für bis zu 100 Computer steht eine kostenlose Free-Edition zur Verfügung, die allerdings um einige wichtige Funktionen beraubt wurde.
Übersichtlich und einfach zu bedienen: Die grafische Benutzeroberfläche von Sys Aid.
Laut Hersteller nutzen bereits mehr als 31.000 Firmen und öffentliche Einrichtungen in 120 Ländern Sys Aid. Glaubt man diese Zahl, scheint das Produkt ja gut zu funktionieren.
Allerdings bleibt ungeklärt, wie diese Zahl ermittelt wurde und ob diese Organisationen die Free-, die Professional- oder die von Ilient gehostete On-Demand-Edition einsetzen. Network Computing schaute sich die Free-Edition an.
Übersichtliche Benutzerschnittstelle
Die Software ist schnell heruntergeladen und installiert. Nach dem ersten Start präsentiert sich dem Administrator eine übersichtlich gestaltete und einfach zu benutzende Schnittstelle im Browser, die zunächst aber noch relativ leer ist.
Der Administrator hat zwei Möglichkeiten, um die Geräte einzubinden, die er überwachen möchte: von Hand oder mithilfe eines Deploy-Programms. Dieses muss er aber zuvor herunterladen und separat installieren.
Das Programm spürt Geräte in Windows- und Web-Client-Netzen auf und installiert eine Agenten-Software darauf. Außerdem scannt die Software das Netzwerk über definierte IP-Adressbereiche hinweg und unterstützt Windows-Terminal-Services.
Für Systeme, die es identifiziert hat, führt Sys Aid sofort ein Activity-Log, das unter anderem Inventaränderungen verzeichnet. Für jeden Computer sind allgemeine Informationen, Hardware-Daten, eine Liste der installierten Software und Wartungsinformationen abrufbar.
Aus der Sys-Aid-Konsole heraus ist ein Remote-Control-Zugriff möglich. Die Software liefert viele vorgefertigter Berichte im PDF-, Excel- oder einem Java-Applet-Format. Berichte lassen sich an Benutzer versenden und zur automatischen Ausführung planen. Das Monitoring ausgewählter Geräte und Komponenten, inklusive Alarmfunktionen, funktionierte im Test einwandfrei.
Insgesamt begeisterte das Produkt uns aber nicht. Unsere Empfehlung: Herunterladen und selbst ausprobieren.
[1] http://www.ilient.com/
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