Strom über Schienen statt Kabel:
Daxten mit Stromversorgung nach Maß für Datacenter
Mit »Starline« bietet Daxten eine schienenbasiertes Stromverteilungssystem für Rechenzentren, Test- und Demo-Labs an. Neben einer zuverlässigen Stromversorgung bietet das System ein schnelles Umkonfigurieren der Hardware, und das ohne Unterbrechung der Stromzufuhr.
Gerade in Rechenzentren, Testlaboren oder Forschungs- und Entwicklungszentren sind Unterbrechungen oder Störungen der Stromversorgung ein »No Go«. Zudem leiden insbesondere Entwicklungsumgebungen unter räumlicher Enge und der dichten Bestückung mit IT-Hardware und Racks.
Da diese Systeme häufig umkonfiguriert werden müssen, um »Real-World-Szenarien« nachzubilden, werden hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Stromversorgung gestellt.
Über Stromschienen wie die der
Diesen Ansprüchen werden nach Angaben von Daxten [1] konventionelle Paneel-Lösungen oft nicht gerecht. Denn beim Anschließen eines Serverschranks oder bei einem Umbau ist es notwendig, zunächst die Stromversorgung zu unterbrechen. Dadurch kommt es Ausfallzeiten.
Bei Schiene Strom zentral einspeisen
Anschließend muss ein Elektriker die Kabelverbindung herstellen beziehungsweise kappen, um eine neue Schrank-PDU (Power Distribution Unit) einzurichten oder zu entfernen. Das kostet Zeit und erfordert einen langen Vorlauf. Denn »mal eben schnell« die Stromversorgung zu unterbrechen, funktioniert in einem Rechenzentrum nicht.
Anders verhält es sich bei der schienengestützen »Starline«-Lösung. Beim Schienensystem wird der Strom an einer zentralen Stelle eingespeist. Die Profile mit 100, 225 oder 400 Ampere und bis zu 415 Volt sind an der Gebäudedecke oder im Doppelboden befestigt.
Sie werden über schraubenfreie Steckverbinder miteinander verbunden, sodass eine Unterbrechung der Stromversorgung für die Instandsetzung nicht erforderlich ist. Die Plug-in-Outlets sind unter anderem mit Ampere-Raten von 16, 20, 32, 63 erhältlich. Sie werden mithilfe eines Sticks und einer 90 Grad-Drehung in die Schiene eingesetzt.
Kein Elektriker notwendig
Anschließend stehen ein- oder dreiphasige Anschlüsse für AC- und DC-Stecker für eine Schrank-PDU zur Verfügung. Die Installation kann zu jeder Zeit und an jeder Stelle entlang des Schienenprofils erfolgen, ohne Unterbrechung der Stromversorgung. Zudem wird kein Elektriker benötigt.
Zwei
Die Plug-ins sind so ausgelegt, dass eine Einheit mehrere Anschlüsse für Power-Cords zur Versorgung von Serverschränken bietet. Das ist laut Daxten gerade in dicht bestückten Test- oder Demo-Labs von Vorteil.
Und sie machen das Arbeiten sicher, denn Stromunterbrecher und eine mehrfache physische Sicherung sind auf Wunsch gleich mit an Bord. Für komplexe Anwendungen besteht die Möglichkeit, Plug-ins anhand der Anforderungen des Anwenders maßschneidern zu lassen.
Um eine redundante Stromversorgung aufzubauen, wird parallel zur Hauptschiene ein zweites System montiert. Power-Monitoring-Module zur Messung der Phasen, für Alarm-Funktionen und zur Remote-Analyse und -Steuerung runden die »Starline«-Linie ab.
Höhere Wirtschaftlichkeit
Dank der höheren Haltbarkeit und der Möglichkeit, Komponenten wiederzuverwenden, ist laut Daxten ein Bus-System wirtschaftlicher als eine kabelgestützte Lösung.
Der Anbieter schätzt die Einsparungen auf 20 bis 40 Prozent. Alleine 30 bis 50 Prozent lassen sich bei den Installations- und Wartungskosten einsparen.
[1] http://www.daxten.com/
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