Netzwerk-Monitoring:
Net Optics mit Port-Aggregatoren für 10-Gigabit-Ethernet
Net Optics führt eine Port-Aggregator-Serie für 10-Gigabit-Netzwerke ein. Mit den Geräten lassen sich Short- und Long-Range-Netzwerkverbindungen überwachen.
Mit dem iTap 10 Gigabit Port Aggregator [1] von Net Optics [2] können Netzwerkverwalter 10-Gigabit-Verbindungen überwachen. Die XFP-Monitor-Ports (Small Form Factor Pluggable) des Systems unterstützen SR- und LR-Monitor-Tools (Short Range, Long Range)
Der iTap 10 Gigabit Port Aggregator sammelt Daten von 10-GbE-Links und leitet sie an Analyse-Tools weiter.
Zudem bieten die Aggregator-Taps eine ganze Reihe weiterer Funktionen, darunter Tap-Mode, die Identifizierung nicht funktionierender Links (Link-Fault-Detection), Packet-Slicing, das Vergeben von Zeitstempeln (Timestamping), CRC-Regeneration und CRC-Sanitizing.
»Unsere neuen Taps zeichnen sich durch Features aus, welche die meisten Kunden sonst nur bei High-End-Produkten finden«, so Dennis Carpio, Director of Product-Innovation bei Net Optics. In Deutschland sind die Produkte der amerikanischen Firma über Brainforce [3] erhältlich.
Eine Besonderheit des iTap von Net Optics ist, dass er dank Port-Aggregation für die Analyse von Vollduplex-Verbindungen nur einen Netzwerk-Port benötigt. Lösungen anderer Hersteller erfordern entweder den Einsatz von zwei Adaptern oder einer Dual-Port-Netzwerkkarte.
Packet Slicing verringert Last
Zu den Funktionen im Einzelnen: An jeder beliebigen Netzwerkverbindung können Tools mit unterschiedlichen Schnittstellen eingesetzt werden. Außerdem ist es mit dem iTap möglich, dass zwei Tools simultan denselben Datenverkehr überwachen.
Einsatzszenario: Im Aggregations-Modus ermöglicht der iTap das Sammeln von Daten von zwei Ports gleichzeitig.
Übersteigt die Bandbreite des Vollduplex-Datenstroms die Kapazitäten des Monitor-Ports, kann das Gerät auch als konventioneller Halbduplex-Tap eingesetzt werden.
Packet-Slicing verhindert, dass die Monitoring-Tools durch den 10-Gigabit-Datenstrom überlastet werden. Der iTap ermöglicht zu diesem Zweck den Zugriff auf die Daten im Header jedes Datenpakets. So werden den Tools die erforderlichen Informationen zur Verfügung gestellt, ohne sie zusätzlich durch unnötige Daten zu belasten.
Präzise Zeitstempel
Die Überwachung von Multimedia-Applikationen wie Voice-over-IP (VoIP) und Videostreaming bedarf einer präzisen Zeiterfassung zur Analyse von Jitter, dem Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Datenpaketen und Latenzzeiten.
Zugriffslösungen wie Span-Ports puffern den Datenverkehr beim Kopieren zum Monitoring-Port, sodass diese Informationen verloren gehen. Der 10-Gigabit-Port-Aggregator umgeht dieses Problem durch Timestamping.
Diese Funktion fügt am Ende jedes Datenpakets einen 32-Bit-Zeitstempel an. Damit lasst sich exakt feststellen, wann das Paket am Netzwerk-Port einging. Außerdem enthält der Zeitstempel Informationen dazu, ob das Paket an Netzwerk-Port A oder an Port B eingelaufen ist. Dadurch ist eine zeitlich präzise Rekonstruktion der Halbduplex-Datenströme durch das Monitoring-Tool möglich.
[1] http://www.netoptics.com/products/product_family_details.asp?cid=7&pid=208&Section=products&menuitem=7&tag=Netoptics+iTap
[2] http://www.netoptics.com
[3] http://www.brainforce-channel.de/home/home.php
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