Virtualisierung:
»Vmware Go« macht Virtualisierung einfach
Speziell auf technisch weniger versierte Anwender zielt Vmware mit dem Tool »Vmware Go«. Die Software, die im Rahmen eines SaaS-Konzepts bereitgestellt wird, soll die Installation des Hypervisors Vmware ESXi auf ein paar Mausklicks reduzieren.
Mittelständische und kleinere Unternehmen spricht Virtualisierungsspezialist Vmware [1] mit »Vmware Go« an. Nach Angaben des Anbieters erlaubt es die Software, ohne große IT-Vorkenntnisse virtuelle Server einzurichten. Mit nur wenigen Mausklicks soll sich laut Vmware der Hypervisor Vmware ESXi 4.0 installieren lassen.
Vmware Go soll es Einsteigern in die Server-Virtualisierung einfach machen, Virtual Machines anzulegen und zu managen.
»Sowohl Vmware Go als auch der ESXi-Hypervisor sind kostenlos«, erläutert Thomas Kühlewein, Vice President Vmware Central Region. Die Intention ist klar: Anwender, die in das Thema Virtualisierung »hinein schnuppern« möchten, sollen die Gelegenheit erhalten, dies ohne Risiken zu tun.
Installation in drei Schritten
Mit Vmware Go [2] lässt eine virtualisierte Server-Umgebung in drei Schritten einrichten:
• Zunächst wird ein ESXi-Server aufgesetzt. Dies erfolgt über eine Web-Oberfläche. Dabei greifen dem Anwender Wizards unter die Arme. Ob die Server-Hardware kompatibel ist, wird im Vorfeld automatisch geprüft.
• Anschließend werden die Virtual Machines (VMs) aufgesetzt. Dabei berücksichtigt Vmware Go, ob Virtual Appliances vorhanden sind, die eingebunden werden sollen, oder ob der Anwender lieber mit einer komplett neuen VM starten möchte.
• Der dritte Schritt umfasst das Management des ESXi-Server und der VMs. Das Tool unterstützt den Nutzer beim Verwalten der VMs. Zudem überwacht es die Leistung (Performance) und den Ressourcenbedarf der Virtuellen Maschinen. Die VMs lassen sich zudem von einer zentralen Konsole aus updaten.
Wichtig für Nutzer von Vmware Go: Es handelt sich nicht um eine Stand-alone-Anwendung, sondern um ein Software-as-a-Service-Angebot. Das heißt, der eigentliche Dienst läuft auf Vmware-Rechnern in einer »Cloud«. Der Nutzer benötigt somit eine Internet-Verbindung, um Vmware Go verwenden zu können.
Sollte der Service, aus welchen Gründen auch immer, einmal nicht verfügbar sein, kann der User auf andere Tools von Vmware zurückgreifen, um Virtuelle Maschinen zu managen, etwa den Vmware-ESXi-Client. Details zu Vmware Go sind auf dieser Web-Seite des Herstellers [3] zu finden.
Studie zu Virtualisierung im Mittelstand
Laut einer im Herbst 2009 durchgeführten Umfrage von Bredin Business Information im Auftrag von Vmware, gaben 70 Prozent der Befragten als größten Vorteil der Virtualisierung an, dass sie dank der Technik weniger Zeit mit Routineaufgaben verbringen und sich die Verfügbarkeit von Anwendungen verbessert hat. Im Rahmen der Studie wurden 309 Senior-Business- und IT-Manager aus Unternehmen mit einer Größe zwischen 20 und 1000 Mitarbeitern interviewt.
An die 68 Prozent gaben außerdem an, durch Virtualisierung besser auf die Geschäftsanforderungen reagieren zu können; an die 67 Prozent sehen im Virtualisieren von Anwendungen eine Möglichkeit, die Datensicherheit und Backup-Strategie zu verbessern.
[1] http://www.vmware.de
[2] http://www.vmwarego.com/
[3] http://www.vmware.com/products/esxi/go.html
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