IBM-Kampagne »New Enterprise DataCenter«:
IBM-Partner erhalten bis zu 100.000 Dollar
Evolution statt Revolution, so stellt sich IBM die Entwicklung einer modernen IT-Infrastruktur vor. Denn trotz Finanzkrise müssen viele Unternehmen in den kommenden Jahren viel in ihre IT investieren. Geld nimmt auch IBM in die Hand: Systemhaus-Partner sollen gemeinsam mit IBM am effizienten Rechenzentrum bauen, dafür erhalten sie üppige Entwicklungshilfen.
Kompakte Infos und Lösungen zu IBMs-Ansatz NEDC finden Sie im eBook bei Networkcomputing.de
Wer sich im breiten Portfolio von IBM gut auskennt, wird in der vor einigen Monaten von IBM gestartete Kampagne »New Enterprise DataCenter« (NEDC) viel Bekanntes entdecken. Das Konzept NEDC ist so zusagen eine Verdichtung zentraler Themen, mit denen sich IBM schon immer beschäftigt. Es geht nicht allein nur um das Thema Rechenzentrum, wie der Name dieser Kampagne zunächst nahe legt. Vielmehr geht es IBM darum, einen Blick jenseits des Herzstücks jeder IT, das Rechenzentrum¸ zu werfen und sich dem Thema effiziente IT-Infrastrukturen von mehreren Seiten zu nähern. Neben Energie sparenden Servern, Infrastrukturansätzen wie SOA oder Cloud-Computing oder Outsourcing des IT-Betriebs greift die IBM-Kampagne NEDC auch andere, grundlegende Aspekte auf: Management von Informationen, moderne Formen der Unternehmenskommunikation, Datensicherheit, gesetzeskonforme Anwendungen und einiges mehr (Lesen Sie hierzu auch das eBook, das Sie als PDF-Datei auf der Online-Ausgabe unserer Schwesterzeitschrift Networkcomputing finden [1]).
IBM und Systemhäuser wird es freuen, was IT-Analysten vorhersagen: Vielen Unternehmen fehlt es an Raum für ihre wachsenden Rechenzentren, es mangelt an Kühlungsmöglichkeiten und an Energie - zumindest bezahlbarer. Wer nicht wie Media Mark und Saturn zur Variante IT-Outsouring greift (CRN berichtete), wird sich mit Strategien für zukunftssichere IT beschäftigen müssen. Laut IBM werde eine Mehrheit der größten 1.000 Organisationen weltweit ihre Rechenzentren innerhalb der nächsten fünf Jahre deutlich modernisieren müssen. Die Nachfrage gehe immer mehr in die Richtung »einfacher Lösungen für komplexe und anspruchvolle IT-Probleme«, stellt IBM fest.
Ganz so einfach, wie sich solche Lösungen lesen, ist es dann aber doch nicht. In erster Linie müssen IBMs Systemhaus-Partner sowohl technisch als auch vertrieblich in das IBM-Konzept NEDC eingebunden werden. NEDC enthält denn auch für IBM-Business-Partner ein dezidiertes Channelprogramm, das Unterstützung in den Bereichen Sales, Marketing und technischer Support vorsieht. Im Rahmen seiner weltweiten NEDC-Kampagne stellt IBM seinen Partnern finanzielle Hilfen bis zu 100.000 Dollar in Aussicht.
Mehr Details zum IBM-Partnerprogramm NEDC
New Enterprise Data Center Specialty für Business Partner
Business Development Fund:eine Vorauszahlung, die Business Partner nicht nur für Marketing- sondern auch für Geschäftsentwicklungsaktivitäten, Investment- und Certification-Training verwenden können, aber auch für eventuell steigende Personalkosten.
IBM Lab Services: Partner können die Beratung und Betreuung von IBM-Forschern bezüglich neuer Technologien, Implementierungen und technischer Anforderungen in Anspruch nehmen. IBM Lab Services wird es in Ländern Nordamerikas, Westeuropas, in China und Indien geben.
IBM NEDC Toolkit: Bewertungs-Tools helfen Partnern, die Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten in der Infrastruktur der Kunden besser zu verstehen und diese effizienter und belastbarer zu gestalten.
Gesteigerter Sales Support: Partner in der höchsten Specialty-Stufe können den IBM Deal Hub verwenden. Dieser assistiert ihnen dabei, pre-sales Aktivitäten über verschiedene IBM Channel zu erleichtern und zu managen. Dazu gehört auch Pricing, unabhängig vom Umfang des Projekts.
Business Partner, die die Zulassung erreichen, bekommen ein Specialty-Zertifikat. Dieses bescheinigt ihnen die erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen in Bezug auf einen oder mehrere Bereiche des New Enterprise Data Center. Die Partner mit Zertifikat werden von IBM als Experten gesehen. Zusätzlich erhalten sie 25.000 bis 100.000 US Dollar für ihre Geschäftsentwicklung und Zugang zu einem breiten Portfolio an Weiterbildungs-, Marketing- und Sales-Leistungen, die ihren Markteintritt unterstützen.
Das neue Specialty-Programm besteht aus zwei Stufen - Specialty und Specialty Elite. Specialty ist als Wachstumspfad für Business Partner konzipiert, die ihre Fähigkeiten im Bereich IBM New Enterprise Data Center ausbauen möchten. Partner, die planen ihre Skills noch weiter auszubauen, können sich für das Specialty Elite-Programm qualifizieren.
[1] http://www2.networkcomputing.de/partnerzone/new-enterprise-data-center/
- 1. Seite: IBM-Partner erhalten bis zu 100.000 Dollar
- 2. Seite: Mehr Details zum IBM-Partnerprogramm NEDC
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Die besten System-Tools für Android
Android erlaubt tiefe Eingriffe in das System – und viele Apps nutzen diese Möglichkeit, um die Leistung zu optimieren und dem Nutzer bei der Bedienung seines Smartphones zu helfen. Wir stellen die besten System-Tools für Android vor.
Zwölf Smartphone-Flatrates ab 20 Euro im Vergleich
Mit Yourfone von E-Plus kommt jetzt eine neue Günstig-Flat für Smartphones. Unsere Kollegen von der Connect haben den Neuling mit der etablierten Konkurrenz verglichen.
Ungarn führt Telefonsteuer ein
Weit weniger Spaß als bisher werden die Bürger Ungarns sicherlich künftig beim Telefonieren haben. Als Reaktion auf die Schuldenlast des Landes hat das Parlament die Einführung einer Telefonsteuer beschlossen.
Weitere Artikel
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.