50 Prozent der Unternehmen riskieren Datenunfälle
Knapp die Hälfte der IT-Entscheider gibt zu, dass die nötigen Sicherheitsmaßnahmen für Daten nicht implementiert sind oder eingehalten werden. Gleichzeitig beklagt jedoch auch jeder Zweite Datenverletzungen- und -verluste innerhalb der letzten zwölf Monate.
Wenn schon Daten verlieren, dann richtig, denken sich wohl viele Unternehmen und sparen auch bei der Verschlüsselung
Allzu oft wird in europäischen Unternehmen die Wichtigkeit der IT-Abteilung und ihrer Sicherheit unterschätzt, weshalb dort in Krisenzeiten meist auch schnell Budget gestrichen wird. Das kann jedoch ein riskantes Spiel sein, das zu teuren Fehlern führt. Eine Studie von Brocade [1] unter 4.500 europäischen IT Entscheidungsträgern in England, Deutschland und Frankreich zeigt, dass nur knapp die Hälfte der Unternehmen die nötigen Sicherheitsmaßnahmen für die eigenen Daten implementiert und einhält. Diese Nachlässigkeit kann zu sensiblen und teuren Datenverletzungen, -verlusten und -mißbräuchen führen, wie sie im vergangenen Jahr Hochkonjunktur hatten.
Doch offensichtlich will kaum ein Unernehmen aus den Skandalen und Fehlern von Telekom und Co. lernen: Jeder zweite IT-Verantwortliche berichtet, innerhalb der vergangenen zwölf Monate selbst mit solchen Datenproblemen und -verlusten konfrontiert gewesen zu sein. Nochdazu waren die verlorenen Daten in 70 Prozent der Fälle nicht einmal verschlüsselt, was insgesamt in 80 Prozent der Unternehmen Usus ist.
Risiken im IT-Budget
Dabei sind die Ursachen meist klar, doch oft fehlen die nötigen Mittel um gegenzusteuern. So räumten 82 Prozent der Befragten ein, dass das Risiko durch geeignete Verschlüsselungstechnologien entschärft werden hätte können. Dennoch ignoriert rund ein Drittel der befragten Unternehmen dessen ungeachtet die Sicherheit ihres Rechenzentrums als einer der wichtigsten Abteilungen fast völlig. Und selbst in Unternehmen mit festgelegten Sicherheitsvorschriften für das Rechenzentrum werden diese in den Augen der Befragten meist nur ungenügend befolgt. Die löbliche Ausnahme bilden einzig Unternehmen, die die Einhaltung der Vorschriften durch das Top-Management oder verbindliche Compliance-Vorschriften absichern.
»Die Menge der sensiblen Informationen wächst schnell und Unternehmen benötigen durchgängige Verschlüsselungstechnologien im Rechenzentrum, um die Daten und deren Inhalt zu schützen«, empfiehlt Jon Oltsik, Senior Analyst bei der Enterprise Strategy Group. »Diese Ansprüche an Sicherheit und Vertraulichkeit müssen insbesondere bei der Architektur von Speicherumgebungen berücksichtigt werden, um eine unternehmensweite Datenverschlüsselung der Data-at-Rest und gleichzeitig ein durchgängiges End-to-End-Management für den sicheren Datenaustausch über mehrere Fabrics hinweg zu ermöglichen.«. Diesen Bedarf bedient Brocade seit Ende 2008 mit neuen Datenverschlüsselungs- und Management-Lösungen, die unterbrechungsfrei in heterogene Fabrics integriert werden können und die Verschlüsselung aller oder spezifischer Daten erlauben (auch mit Tape).
[1] http://www.brocade.com
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