WLAN-Komponenten:
Motorola mit Access-Points und Switch für IEEE 802.11n
Unternehmen, die auf den kommenden WLAN-Standard IEEE 802.11n umstellen möchten, will Motorola das Leben erleichtern. Die Firma hat einen dazu passenden Access-Point und einen WLAN-Controller vorgestellt.
»Wir sind gerade dabei, in Phase 2 des ‚Wireless Enterprise‘ einzutreten«, sagt Sujai Hajela, Vice President und Leiter der Enterprise-Wireless-Networking-Sparte von Motorola [1]. Der Manager sieht sein Unternehmen bestens für diese Phase gerüstet – als Anbieter entsprechender WLAN-Komponenten.
Zu den neuesten Produkten von Motorola zählt der Access-Point AP-7131 [2], nach Angaben der Firma der erste IEEE-802.11n-Access-Point, der drei Funkmodule enthält. Eines davon kann über einen Erweiterungssteckplatz integriert werden. Es ist für beispielsweise für Wimax-Komponenten gedacht.
Der AP-7131 unterstützt die Standard IEEE 802.11 a, b g und n. Mit dem Gerät lassen sich laut Motorola vermaschte Funknetze (Mesh Networks) aufbauen. Pro Funkmodul können Übertragungsraten von bis zu 300 MBit/s (mit 802.11n) erzielt werden.
Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
Integriert sind ein Router, DHCP-Server und eine Stateful-Packet-Inspection-Firewall (SPI). Auch ein Radius-Server sowie eine Network-Address-Translation-Funktion (NAT) gehören zur Grundausstattung.
Die Daten werden mithilfe der Verfahren WPA oder WPA2 verschlüsselt. Zudem lassen sich virtuelle private Netze (VPN) aufbauen. Dabei kommt das IPSec-Protokoll zum Zuge. Zur Sicherheitsausrüstung gehört zudem eine Intrusion-Prevention-Funktion. Sie spürt nicht autorisierte WLAN-Nutzer und Access-Points auf.
Als Ergänzung bietet Motorola ab der zweiten Jahreshälfte das »LAN-Planner«-Tool an. Es unterstützt IEEE-802.11n-Komponenten. Mit LAN Planner können IT-Manager den optimalen Standort von 802.11n-Access-Points ermitteln. Außerdem zeigt die Software, wie viele AP-7131 notwendig sind, um Gebäude oder ein ganzes Firmengelände mit einem Funknetz-Zugang auszustatten.
WLAN-Controller mit acht PoE-Ports
Als Ergänzung bietet Motorola den WLAN-Controller RFS6000 [3] an. Das System ist mit acht Power-over-Ethernet-Ports (PoE) ausgerüstet, über die sich 801.11n-Access-Points mit Strom versorgen lassen. An jedem Port stehen 27,4 Watt zur Verfügung.
Eine Besonderheit des Systems sind laut Motorola die beiden PCI-Erweiterungssteckplätze. Ein PCI-Express-Port steht für 3G/4G-Dienste beziehungsweise Steckkarten zur Verfügung, etwa für Wimax und HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access). Ein PCI-Slot ist für die Verbindung mit IP-Telefonanlagen vorgesehen.
Mit acht PoE-Ports: der WLAN-ControllerRFS6000.
Die Sicherheitsfunktionen entsprechen dem Stand der Technik: WPA2, IEEE 802.1x, SPI-Firewall sowie Support für Network-Access-Control (NAC), VPNs und Authentifizierungsserver.
Bis zu zwölf RFS6000 können zu einem Cluster zusammengeschaltet werden. Damit lassen sich bis zu 20.000 mobile Geräte und 48 Access-Points verwalten.
Der Bereich Enterprise Mobility Solutions, der die WLAN-Produkte entwickelt und vermarket, steht übrigens im Vergleich zur Mobilfunksparte glänzend da. Im Geschäftsjahr 2007 stieg der Umsatz um 43 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, bei einem Gewinn vor Steuern von 1,2 Milliarden Dollar.
Einen Test von WLAN-Controllern, darunter auch eines Geräts von Motorola, den Network Computing durchführte, finden Sie unten im Beitrag »WLAN-Controller auf dem Prüfstand«.
[1] http://www.motorola.com/
[2] http://www.motorola.com/business/v/index.jsp?vgnextoid=26ac377a7b388110VgnVCM1000008406b00aRCRD&vgnextchannel=759b3acf35e95110VgnVCM1000008406b00aRCRD
[3] http://www.motorola.com/business/v/index.jsp?vgnextoid=8303aebcce878110VgnVCM1000008406b00aRCRD&vgnextchannel=9d9de90e3ae95110VgnVCM1000008406b00aRCRD
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