Application Performance Management:
ITK-Datenverkehr im WAN effizient managen
In der Globalisierung bringt das Wide Area Network (WAN) zusammen, was zusammen gehört. Doch die Zentralisierung eines globalen Unternehmensnetzwerks will gut durchdacht sein. Verfügbarkeit der Applikationen sowie der rasant wachsende Sprach- und Datenverkehr durch neue IP-Dienste müssen optimal ausgelegt sein. Sonst drohen ein Datenstau und viel Ärger bei Anwendern.
Schnellere Geschäftsprozesse dank effizienter ICT-Infrastruktur
Die Globalisierung dirigiert das Wirtschaftsgeschehen. Kaum ein größeres Unternehmen verbleibt noch in seinem lokalen Markt. Die internationale Ausrichtung bringt es mit sich, dass eine zunehmende Anzahl von ICT-Anwendungen weltweiten Standorten via Wide Area Network (WAN) verfügbar gemacht wird. Darüber hinaus werden durch das allgemeine Gebot, Kosten zu senken, die ICT-Infrastrukturen häufig konsolidiert und zentralisiert – mit der Folge, dass die Wege zwischen Nutzern und Daten länger werden.
Die Zentralisierung bewirkt zudem, dass viele Applikationen, die ursprünglich für ein LAN ausgelegt waren, auf ein WAN transferiert werden. Aber auch die immer mehr genutzten IP-basierten Kommunikationsservices wie Voice-over-IP oder Videokonferenzen basieren auf dem WAN. Auf diese Weise wächst die Menge der transferierten Daten zunehmend an.
Da ein WAN in punkto Bandbreite jedoch auf wesentlich niedrigerem Status und dabei kostspieliger »arbeitet« als ein LAN, ist den Unternehmen daran gelegen, ihren Datenverkehr zu optimieren und die wichtigsten Anwendungen zu priorisieren, um ihnen ausreichend Kapazität zu geben. Die zunehmende Wichtigkeit des WAN zeigt auch Auswirkungen im Arbeitsalltag. So belegen aktuelle Studien, dass häufig eine direkte Wechselwirkung zwischen der Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter auf der einen und der Qualität der über WAN genutzten Anwendungen auf der anderen Seite besteht. Schließlich häufen sich beim Zugriff auf Applikationen oft Wartezeiten an - was Arbeitszeit raubt und Unzufriedenheit auslöst.
Im Hinblick auf die Performance von Applikationen avanciert das WAN also immer mehr zur geschäftskritischen Infrastruktur – und beeinträchtigt möglicherweise die Geschäftsprozesse. Die IT-Abteilungen sind in diesem Kontext gefordert, die Netzwerke für die wachsenden Herausforderungen fit zu machen. Dabei reicht es jedoch nicht, die Netzqualität zu kontrollieren. Es müssen Anwendungslaufzeiten optimiert werden, u.a. durch das Vermeiden von Daten-Doppelübertragungen. Kurz: Die Unternehmen benötigen mehr Transparenz angesichts ihrer komplexen ICT-Infrastruktur und mehr Performance in punkto Applikationen und Datenverkehr.
Der geeignete »Schrittmacher« für die ICT-Leistung verbirgt sich hinter dem Begriff Application Performance Management (APM). Eine solche Lösung macht Geschäftsprozesse effizienter, beschleunigt die Leistung von Anwendungen und »larmiert« frühzeitig und vorsorglich, wenn Leistungseinbußen drohen. APM ermöglicht die optimierte Datenübertragung über ein WAN sowie proaktive Fehlerbehebung durch transparentes Monitoring, vom User über das Netz bis zum Server.
APM made by T-Systems
Der IT-Dienstleister T-System [1], selbst ein global agierendes Unternehmen und auf ein leistungsstarkes Unternehmensnetz angewiesen, setzt auf Application Performance Management (APM). Eine Lösung, die »wie ein Motor und zugleich als Monitor greift«, um ein effizientes WAN sicher zu stellen, wirbt T-Systems.
Diese Lösung setzt bei einer detaillierten Leistungsanalyse der Applikationen, der Netzinfrastruktur und der Geschäftsprozesse an. Auf dieser Basis kombiniert die Telekom-Tochter zwei Ansätze: Die optimierte Anwendungsübertragung über WAN und das End-to-End Monitoring der Qualitätsparameter von Applikationen über die gesamte ICT-Infrastruktur – vom Rechenzentrum bis zum User. Das Unternehmen bereitet hier einem End-to-End Monitoring, das bis in die Applikationsebene reicht, den Weg. Mit Business Service Monitoring, das Geschäftsvorfälle überwacht, geht es noch eine Stufe weiter. Ein Geschäftsprozess-Monitoring, das derzeit entwickelt wird, wird dieses Portfolio ergänzen.
Wie die Lösungskomponenten im Zusammenspiel funktionieren, erläutert T-Systems in einem knappen Überblick:
Während einer etwa vierwöchigen Leistungsanalyse (ICT Analyze) wird der komplette über das Netzwerk laufende Datenverkehr – vom Server bis zum Client – durch Monitoring dokumentiert und analysiert. Auf diese Weise sind Optimierungspotenziale gut zu heben und das Fundament für eine individuelle ICT-Strategie wird gelegt.
Mit ICT Monitor wird die ICT-Infrastruktur analysiert und ihre Qualität kontrolliert. Zur Identifizierung von Engstellen oder anderen Ursachen für Performanceverluste werden Leistungswerte von Applikationen, Netz und Servern ständig überwacht und können sowohl in Echtzeit als auch für bestimmte Intervalle abgerufen werden. Auf diese Weise erkennt ein IT-Verantwortlicher auf einen Blick, weshalb bei welcher Applikation ein Engpass auftaucht. Des Weiteren ermöglicht der Managed Service ICT Monitor ein proaktives End-to-End Monitoring, das auf Quellen potenzieller Gefahren für die Performance hinweist, bevor diese sich negativ auswirken können.
Als abschließendes Modul ist ICT Optimize für die Optimierung des Datenverkehrs bestimmt. Diese Komponente verhindert die Übertragung redundanter Datenpakete. Die zu transferierenden Daten werden komprimiert und das TCP-Protokoll wird optimiert. Zuletzt kommt die Application Accelaration Technologie zum Tragen, die durch die Optimierung der Anwendungen der Performancesteigerung den letzten Schliff gibt.
Alfred Fülöp, Senior Manager Technik bei T-Systems, bringt diese Leistungen auf den Punkt: »Durch den Einsatz unterschiedlicher Optimierungstechnologien können die Applikationen bis zu 50-fach beschleunigt über das WAN übertragen werden – so wie heute schon im lokalen Netz. Die Installation einer Visualisierungsschicht ermöglicht dann das dauerhafte pro-aktive End-to-End Monitoring auf die gesamte ICT-Infrastruktur – und dies auch in optimierten WAN-Umgebungen.«
T-Systems Consultant Wilfried Meer zeigt bei
Tipp der Redaktion
Wie ICT-Infrastrukturen effizient genutzt und gesteuert werden, erfahren Sie aus erster Hand in einem Fachvortrag auf der Veranstaltung »Kosten runter« am 12. November 2009 in Düsseldorf. [2]
Wilfried Meer, im TC Solution Marketing der T-Systems als Consultant für den effizienten Einsatz von TC- und ICT-Lösungen tätig, stellt die APM-Lösung von T-Systems vor. Meer kennt die Anforderung von Unternehmen an ein modernes, effizientes Kommunikationsnetz bestens. Der studierte Nachrichtentechniker arbeitete vor seiner neuen Tätigkeit zwölf Jahre im Account- und Fachvertrieb im Segment Systemkunden/Großkunden der T-Systems.
Außerdem: Wie APM nicht nur die Netzqualität kontrolliert, sondern auch gezielt die Anwendungslaufzeit senkt, dokumentiert ein Whitepaper, das hier kostenlos zum Download zur Verfügung steht. [3]
[1] http://www.t-systems.de
[2] http://events.networkcomputing.de/front_content.php?idcat=43
[3] http://www2.crn.de/whitepaper/index.php?sec=whitepaper&id=701&from=search,,,T-Systems
- 1. Seite: ITK-Datenverkehr im WAN effizient managen
- 2. Seite: APM made by T-Systems
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