Fast so schnell wie im physikalischen Leben:
Hohe I/O-Last mit 10-Gigabit-Ethernet-Karte von Neterion für virtuelle Server
Der 10-Gigabit-Ethernet-Adapter »X3100«-Series stellt laut Neterion eine Bandbreite von 9,7 Gigabit/s für virtuelle Server zur Verfügung. Damit lassen sich auch Systeme mit einer hohen I/O-Last wie Datenbank-Server virtualisieren.
Dass sich die Bandbreite kaum vom Einsatz als physikalischer Adapter unterscheidet, liegt, so Neterion [1], an 17 durchgängig implementierten Datenpfaden. Diese erscheinen für die virtuellen Maschinen (VM) wie unabhängige Hardware-Interfaces. Zwei 10-Gigabit-XAUI-Ports (10-Gigabit-Attachment-Unit-Interface) schaffen die Verbindung zur Außenwelt. Sie beherrschen Aggregation und Failover. Die X3100-Karte [2] verwendet als Kern die dritte Generation eines von Neterion selbst entwickelten ASICs.
10-Gigabit-Adapter von Neterion für Server-Virtualisierung
Die 17 bidirektionalen Datenpfade lassen sich ein oder mehreren VMs zuordnen. Jede Einheit besitze eine eigene Queue und lässt sich individuell verwalten sowie zurücksetzen. Einstellbare Parameter sind beispielsweise die zugeordnete Bandbreite, MAC-Adresse oder die Unterstützung von Junbo-Frames. Außerdem ist Load-Balancing möglich. Die durchgängig implementierten Datenpfade vermeiden den Einsatz einer NPU (Network-Processing-Unit), die sonst die virtuellen I/O-Adapter verwaltet müsste. Die NPU könnte dabei zum Flaschenhals werden.
Weiter unterstützt die Karte das Virtual-Machine-Server-System »ESX 3.5« von Vmware und deren »NetQueue«-Technologie. Außerdem beherrscht es den SR-IOV- (Single-Root-I/O-Virtualization [3]) und den kommenden MR-IOV- Standard (Multi-Root-I/O-Virtualization).
Der interne Anschluss der X300-Serie ist ein PCIe-x8-Bus. Es gibt ECC-Schutz für internen und externen Speicher sowie die Datenpfade. Eine Large-Receive-Offload (LRO) soll laut Neterion Interrupts um bis zu 80 Prozent und die CPU-Auslastung um bis zu 50 Prozent verringern.
SR-IOV-Standard (Single-Root-I/O-Virtualization [3]) ist eine
Erweiterung des PCIe [5]-Standards (PCI-Express) der PCI SIG [6]. Er virtualisiert den I/O-Verkehr auf einem Adapter für mehrere VMs. Vmware, Xen und Microsoft-Virtual-Server unterstützen SR-IOV. Bei MR-IOV teilen sich mehrere Server einen Adapter. Er ist noch nicht verabschiedet. Ein typischer Einsatzbereich sind Chassis mit Server-Blades.
[1] http://www.s2io.com/
[2] http://www.s2io.com/products/x3100.html
[3] http://www.pcisig.com/specifications/iov/
[4] http://www.pcisig.com/specifications/iov/
[5] http://www.pcisig.com/specifications/pciexpress/
[6] http://www.pcisig.com/home
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
