Vorbereitet auf 11n:
Wireless-Controller-System von D-Link

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

15.02.2008

Der Wireless-Switch »DWS-3024« von D-Link ist bereits für die Installation von WLANs mit dem kommenden Standard 802.11n gerüstet. Die zugehörigen Access-Points (APs) »DWL-3500AP« und »DWL-8500AP« arbeiten auch separat, vom Hersteller deshalb »Unified Access Points« genannt.

Der DWS-3024 [1] von D-Link [2] verwaltet eine größere Anzahl von APs und besitzt 24 Gigabit-Anschlüsse. Der Switch übernimmt die komplette Steuerung aller WLAN-Komponenten und verwaltet diese zentral. So lassen sich Sicherheitsrichtlinien einheitlich umsetzen.

Wireless-Controller DWS-3024 von D-Link

Beim Roaming zwischen zwei APs entfällt die zeitaufwändige Reauthentifizierung. Für ein effizientes Bandbreitenmanagement sowie eine hohe Ausfallsicherheit sorgt das AP-Load-Balancing. Außerdem lassen sich verschiedene voneinander sicher getrennte Netzwerksegmente (VLANs) und so genannte Guest-VLANs einrichten.

DWL-3500AP arbeitet mit 802.11g und der DWL-8500AP mit 802.11a/g. Beide funken mit einer Geschwindigkeit von 54 MBit/s. Im Turbo-Modus sind es bis zu 108 MBit/s. Zwei abnehmbare 5-dBi-Antennen gewährleisten dabei jederzeit eine möglichst gute Abdeckung. Power-over-Ethernet ermöglicht eine flexible Positionierung der APs.

Sowohl der Wireless-Switch als auch die APs arbeiten mit den Verschlüsselungsmechanismen wie WEP, WPA (Wifi-Protected-Access) und WPA2. Zusätzlich bieten sie 802.1Q-VLAN-Tagging und WMM (Wifi-Multimedia) zur bevorzugten Behandlung bandbreitenkritischer Datenpakete.

Stand-alone oder Controller-Betrieb


Die Unified-APs können zwischen den Modi Wireless-Controller und Stand-alone sogar im laufenden Betrieb wechseln. Dies erhöht die Verfügbarkeit innerhalb Wireless-Switch-Infrastruktur. Die APs arbeiten automatisch unter Beibehaltung ihrer aktuellen Konfiguration im klassischen Modus weiter, wenn der Wireless-Switch zwischenzeitlich nicht erreichbar ist. Anschließend melden sich die APs am DWL-3024 wieder an und bekommen eventuell eine aktualisierte Konfiguration. Dies ist insbesondere für Niederlassungen wichtig, in denen die APs von einem Wireless-Switch in der Zentrale aus verwaltet werden.

Mit den Unified-APs kann ein Unternehmen auch erst mit ein paar separaten Einheiten anfangen und später eine Wireless-Controller-Infrastrukur installieren. Die Unified-APs sind voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2008 verfügbar.

[1] http://www.dlink.de/?go=jN7uAYLx/oIJaWVUDLYZU93ygJVYLelXSNvhLPG3yV3oV496hqltbNlwaaRp7jUpHD2onGQTo48EAtv336DgJkgTuereZw==
[2] http://www.dlink.de/

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