Layer-2-Switches:
D-Link: Nach Lust und Laune Switches stapeln

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

11.01.2008

Eine neue Serie von »stackable« Layer-2-Switches hat D-Link vorgestellt. Bis zu sechs DGS-3100-Geräte lassen sich in einen Stapel packen.

D-Links [1] managebare Layer-2-Switches der Reihe DGS-3100 kommen wahlweise mit 24 oder 48 Ports. Der DGS-3100-24P und der 3100-48P sind zudem für Power over Ethernet (PoE) ausgelegt, können also Geräte wie WLAN-Access-Points oder IP-Kameras über das LAN-Kabel mit Strom versorgen.

Mittels zweier Stacking-Ports mit 5 GBit/s lassen sich bis zu sechs Systeme zu einem Stack zusammenfassen. Werden die Switches in einer linearen Topologie miteinander verbunden, ergibt dies eine Gesamtbandbreite von 10 GBit/s.

Mit 24 oder 48 Ports: Die managebare Layer-2-Switches der Reihe DGS-3100 von D-Link

Jedes Gerät ist zudem mit vier Gigabit-Combo-Schnittstellen für Twisted-Pair- und Glasfaserkabel ausgestattet. Hinzu kommen je nach Modell 20 oder 44 RJ-45-Ports. Sie unterstützen Datenraten bis zu 1 GBit/s.

Die Switching-Fabric der größeren Modelle mit 48 Ports schafft 116 GBit/s beziehungsweise 86,31 Millionen Pakete pro Sekunde. Bei den 24-Port-Systemen sind es 68 GBit/s respektive 50,6 Millionen Pakete.

Strom für Endgeräte

Die P-Modelle stellen an jedem Anschluss 15,4 V zur Verfügung. Ansonsten bieten die Geräte das, was ein Anwender von Systemen dieser Kategorie erwarten kann: Link-Aggregation, QoS, Priority-Queues sowie das Klassifizieren von Paketen anhand von TOS, DSCP, MAC, IP oder VLAN-ID.

Für jeden Port kann der Systemverwalter eine maximale Bandbreite festlegen. Das erfolgt in Segmenten von 64 kBit/s. Sicherheitsfunktionen wie Access-Control-Lists (ACL), IEEE 802.1x sowie VLANs für Gäste runden das Angebot ab.

Für alle, die es noch »technischer« möchten, hier der Link zu einem Datenblatt [2] mit den Details aller vier Modelle.

Einsatzgebiete und Preise

Typische Anwender der DGS-3100 sind laut D-Link mittelständische und große Unternehmen. Die Switches lassen sich als Bindeglied zum Core-Network einsetzen, in mittleren Netzen auch direkt im Backbone.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die Preise: Der DGS-3100-24 kostet rund 990 Euro, das P-Modell 1630 Euro. Für die Switches mit 48 Ports fallen beim DGS-3100-48 an die 1950 Euro an. Der 3100-48P mit Power over Ethernet kommt auf rund 2600 Euro.

[1] http://www.dlink.de/
[2] ftp://marketing.dlink.biz/Product_Information_Material/Datasheets/DGS-3100_Serie_Datenblatt_deutsch.pdf

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