WLAN-Controller:
Lancom lanciert WLAN-Controller
Mit zwei Geräten steigt Lancom Systems in den Markt der Wireless-LAN-Controller ein: dem WLC-4006 und dem WLC-4025.
Zwei Aspekte sprachen laut Ralf Koenzen, Geschäftsführer von Lancom Systems [1], dafür, eigene WLAN-Controller zu entwickeln: die einfachere Verwaltung und die bessere Absicherung von Wireless LANs. »Bereits bei Einsatz weniger Access-Points macht sich das vereinfachte Management durch einen zentralen Controller bezahlt«, so Koenzen.
Die ersten beiden Controller des Unternehmens unterscheiden sich in erster Linie durch die Zahl der Access-Points (APs), die sie verwalten können.
Unterstützt je nach Modell sechs oderzwölf Access-Points: der WLC-4006.
Das kleinere Modell WLC-4006 [2] spricht kleine und mittelständische Firmen an. Es ist in der Basisversion für sechs APs oder WLAN-Router von Lancom konzipiert. Eine erweiterte Ausgabe des WLC-4006 unterstützt bis zu zwölf Geräte.
Der Controller WLC-4025 [3] ist für 25 beziehungsweise 50 Access-Points und Router ausgelegt. Zielgruppe sind größere Unternehmen.
Access-Points werden automatisch erkannt
Beide Systeme sind laut Lancom auf eine einfache Bedienung ausgelegt. So erkennen sie automatisch, wenn ein neuer Access-Point in das Funknetz integriert wird. Die Controller passen die Sicherheitsrichtlinien entsprechend an und überwachen den AP oder Router.
Die »Smart-Controller«-Funktion erlaubt es, anwendungs- oder benutzerbezogene WLANs einzurichten. So leitet ein WLC Daten je nach Applikation weiter: direkt in das LAN, in ein separates VLAN, etwa für Gastzugänge, oder getunnelt zum Controller, um das Roaming über IP-Subnetze hinweg zu ermöglichen.
Das Spitzenmodell: Der WLC-4025 ist für größereFunknetze mit bis zu 50 APs gedacht.
Die Zugangskontrolle und das Authentifizieren von Nutzern erfolgt entweder mittels eines eingebauten oder eines externen Radius-/EAP-Servers. Für unterschiedliche Benutzergruppen lassen sich virtuelle private Netze (VPN) einrichten. Ein entsprechendes VPN-Gateway hat Lancom integriert.
Auch für IEEE 802.11n tauglich
Die WLC unterstützen Access-Points, die im 5- und 2,4-GHz-Band funken. Gleiches gilt für APs, welche die WLAN-Spezifikation IEEE 802.11n nutzen. Sie wird voraussichtlich Ende 2008 als Standard verabschiedet.
Der WLC-4006 für sechs Access-Points kostet rund 1500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Für das größere Modell WLC-4025 fallen rund 6250 Euro an.
Mit den WLC tritt Lancom Systems gegen mehrere Firmen an, die bereits seit längerer Zeit WLAN-Controller anbieten. Dazu zählen Marktführer Cisco [4] sowie Colubris Networks [5] und Trapeze Networks [6].
[1] http://www.lancom.de/
[2] http://www.lancom-systems.de/LANCOM-WLC-4006.635.0.html
[3] http://www.lancom-systems.de/LANCOM-WLC-4025.637.0.html
[4] http://www.cisco.com/
[5] http://www.colubrisnetworks.com/
[6] http://www.trapezenetworks.com/
[7] http://www.lancomsystems.de
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