Neben dem OEM-Vertrieb: Dot Hill baut sich neuen Vertriebsweg auf

Der Storage-Hersteller Dot Hill ergänzt sein traditionelles OEM-Geschäft um einen Vertriebskanal über klassische Reseller. Im deutschen Markt ist der Hersteller auf der Suche nach den passenden Partnern.

Der Speicherspezialist Dot Hill ist dabei, sich für den deutschen Markt einen Channel aufzubauen. Mit dem Schritt schafft sich der amerikanische Hersteller ein zweites Standbein neben dem traditionellen OEM-Kanal und wird unabhängiger von seinem wichtigsten OEM-Partner HP. Zwar macht das OEM-Geschäft bei Dot Hill noch immer den Löwenanteil des Umsatzes aus, die Bedeutung des Channels wächst aber zunehmend. »Im Channel-Geschäft lassen sich auch höhere Margen erzielen«, sagt Jörg Vogel, Channel Sales Manager Continental Europe bei Dot Hill, im Gespräch mit Computer Reseller News.

Im britischen Markt hat Dot Hill bereits in den vergangenen Jahren einen eigenen Partnerkanal geschaffen, nun zieht der Speicherhersteller auch im amerikanischen und deutschen Markt nach. Ein Partnerprogramm mit den Stufen Authorized Partner, Silver Partner und Gold Partner hat Dot Hill bereits vorgestellt, nun steht die Suche nach den passenden Resellern auf der Agenda. »Wir suchen eine überschaubare Anzahl von Partnern, mit denen wir eng zusammen arbeiten wollen«, sagt Jörg Vogel, der als Channel Sales Manager für die Gewinnung der Reseller verantwortlich ist. Er möchte in Deutschland rund 20 Partner für die beiden höheren Stufen des Partnerprogramms finden. Als Authorized Partner kann zudem jeder Händler über die Dot Hill-Distributoren – hierzulande vor allem Avnet und Extra Computer – die Produkte beziehen.

Um sich im Channel einen Namen zu machen, investiert Dot Hill derzeit stark in die Markenbekanntheit, etwa durch Marketingaktionen. Auch auf der Branchenmesse Storage Networking World (SNW) in Frankfurt wird der Hersteller in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten sein. Zwar verfügt Dot Hill über eine große installierte Basis, da der Hersteller bislang vor allem im OEM-Geschäft aktiv war, ist der Name vielen Kunden und Partnern jedoch nicht geläufig. »Wir müssen die Markenbekanntheit noch ausbauen«, weiß auch Jörg Vogel.