Channel im Umbruch: Quantum Storage erfindet sich neu

Quantum Storage entwickelt sich vom Spezialisten für Tape- und Disk-Lösungen zum wesentlich breiter aufgestellten Anbieter von Desktop Protection und Data Management. Um das neue Portfolio in den Markt zu bringen, baut der amerikanische Hersteller seinen Channel um.

Xavier Guerin, Vice President, EMEA Sales bei Quantum

Quantum Storage positioniert sich neu im Markt. Im Frühjahr vergangenen Jahres rückte Jon Gacek, bis dato COO bei Quantum, zum CEO auf - und hat den Hersteller aus dem kalifornischen San Jose ordentlich umgekrempelt. Vom Anbieter von Tape- und Disk-Lösungen hat der neue CEO das Unternehmen im Laufe der vergangenen zwölf Monate wesentlich breiter aufgestellt: Quantum hat sich seither zum Spezialisten für Desktop Protection und Data Management entwickelt und bietet mittlerweile auch Lösungen rund um Deduplizierung, Big Data, Virtualisierung und Cloud Computing an. Die Mehrheit der Produkte im Portfolio des Storage-Herstellers ist in den vergangenen Monaten neu dazu gekommen. »Wir können jetzt ein zusammenhängendes Lösungsportfolio anbieten, um Daten zu schützen und zu managen«, sagt Xavier Guerin, Vice President, EMEA Sales bei Quantum, im Gespräch mit Computer Reseller News.

Um das neue Portfolio zu vertreiben, baut Quantum auch den Channel um. Zum einen arbeitet der Hersteller daran, seine traditionellen Partner, die meist aus dem Tape- und Disk-Geschäft kommen, weiterzubilden, damit sie auch die neuen Quantum-Lösungen verkaufen können. »Unsere Partner haben jetzt die Chance, schrittweise zusätzlichen Umsatz rund um Big Data und die Cloud aufzubauen«, erklärt Vertriebschef Xavier Guerin. »Partner können mit ihren bestehenden Kunden mehr Umsatz machen, sie können sich aber auch neue Kunden erschließen.«

Gleichzeitig ist Quantum auf der Suche nach neuen Resellern, die im Geschäft mit Virtualisierung, Cloud Computing und Big Data bereits stark aufgestellt sind. Die Zahl der Partner möchte Quantum allerdings nicht unbegrenzt nach oben ausbauen. »Wir wollen auf jeden Fall eine Überdistribution vermeiden«, stellt Guerin klar.