Verwenden Intels Nehalem-Technik: Großes NAS und kleiner Preis von N-TEC

Mit der Unterstützung von 2-Terabyte-Platten ab Juli fassen die »rapidNAS DSS848-G4« und »rapidNAS MS848-G4« bis zu 96 Terabyte. Statt der zwei Gigabit-Ethernet-Ports lassen sich auch 10-Gigabit-Interfaces verwenden.

Mit den beiden Speichersystemen für NAS und iSCSI richtet sich N-TEC an mittelständische Unternehmen, die einen schnellen Speicher mit höherer Sicherheit benötigen. Die »rapidNAS DSS848-G4« und »rapidNAS MS848-G4« unterstützen auch die Raid-Level 50 und 60. Bei Raid 5 kann eine und bei Raid 6 sogar zwei Festplatten ausfallen. Durch Striping von zwei Raid-5- beziehungsweise-6-Verbünden erhöht sich die Performance ohne auf Kosten der Sicherheit zu gehen. Allerdings verlangt Raid 60 mindestens 8 Festplatten und kostet Speicherplatz. Für einen schnellen Zugriff lassen sich die Geräte auch mit 10-Gigabit-Ethernet bestücken. Mit den 2-Terabyte-Platten nehmen die Server ab Juli bis zu 96 Terabyte auf. Derzeit sind es 48 Terabyte. Für ein System mit dieser Ausstattung fallen 8949 Euro an.

Die Speicher-Systeme »rapidNAS DSS848-G4« und »rapidNAS MS848-G4« unterstützen die Raid-Level 50 und 60 für Ausfallsicherheit mit höherer Performance.

Für die Replikation beherrschen die Geräte sowohl Datei- als auch auf Block-Level basierende (Virtual-Disk-Copy) Verfahren sowie für iSCSI. Blocklevel ist etwa für Datenbanken interessant. Mittels Multipath lassen sich mehrere physikalische Zugriffswege definieren. Fällt einer aus, ist ein Zugriff weiter möglich. Für Backups wird Snapshot unterstützt. Außerdem gibt es iSCSI-Volume-Expansion.

Neben Raid 50 und 60 beherrschen die Geräte natürlich auch Raid 0, 1, 3, 5, 6 und Jbod (Just-a-Bunch-of-Disks). Normalerweise kommen die Rapidnas mit Gigabit-Ethernet. Wahlweise lassen die Geräte mit weiteren Netzerkinterfaces mit Kupfer, Glasfaser oder eben 10-Gigabit-Ethernet bestücken.

Der DSS-848-G4 kommt mit dem »OPEN-E«-Linux. Der MS848-G4 basiert auf dem »Windows Storage Server 2008« von Microsoft. Beide Geräte verwenden Intels Nehalem-Prozessor-Technik.