Nachfrage nach Out-of-Band-Management steigt: Opengear baut den Channel aus

Als neuer Sales Manager Europe möchte Dirk Schuma das Channelgeschäft von Opengear vergrößern und den bislang noch relativ unbekannten Namen als Marke für Out-of-Band-Management-Lösungen im Markt etablieren.

Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear
(Foto: Opengear)

Mit einem vergrößerten eigenen Team und zusätzlichen Partnern will der Spezialist für Out-Of-Band-Management-Lösungen Opengear seine Präsenz im deutschsprachigen Raum ausbauen. »Was uns noch etwas fehlt, ist eine Channelstruktur in Europa«, weiß Dirk Schuma, der im Herbst die Rolle als Sales Manager Europe übernommen hat und in dieser Funktion nun neue Distributions- und Systemhauspartner gewinnen soll.

In Deutschland vertreibt Opengear seine Produkte zurzeit über die Sphinx-Gruppe als Distributor sowie rund zehn Reseller. Ziel ist es, diese Zahl im kommenden Jahr auf mindestens 30 Partner auszubauen. Interessant sind für den Hersteller dabei sowohl große Systemintegratoren wie Bechtle und Computacenter als auch eher mittelständisch geprägte Systemhäuser, die bereits die Produkte der gängigen Netzwerkhersteller vertreiben. »Das sind Partner, die bei ihren Kunden oft die Rolle als Trusted Advisor haben«, sagt Schuma. Auch in der Distribution möchte sich Opengear mittelfristig breiter aufstellen. »Ich denke, dass der Markt groß genug ist«, so der neue Vertriebschef.

Um die Markenbekanntheit zu steigern, hat Opengear für 2018 sein Marketingbudget aufgestockt. Auf Messen und Veranstaltungen sowie durch direkte Ansprache möchte der amerikanische Hersteller potenzielle Partner auf sich aufmerksam machen. Denn obwohl die Produkte bereits seit einigen Jahren im deutschsprachigen Markt verfügbar sind, ist der Name Opengear bislang relativ unbekannt. »Der Channel muss wissen, was wir machen und warum er mit uns Geld verdienen kann«, so Schuma.

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