Restrukturierungsplan: Seagate baut erneut Stellen ab

In den vergangenen anderthalb Jahren hatte Seagate bereits mehrere tausend Stellen gestrichen. Nun wurde ein neuer Restrukturierungsplan angekündigt, der weitere 500 Jobs betrifft.

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Wie aus einer Pflichtmitteilung von Seagate hervorgeht, will der Festplattenhersteller erneut seine Kosten senken und hat daher eine weitere Restrukturierung eingeleitet. Die soll zu einer Reduzierung der Belegschaft um 500 Mitarbeiter führen und voraussichtlich 50 Millionen Dollar kosten. Seagate rechnet anschließend mit jährlichen Einsparungen in Höhe von 65 Millionen Dollar pro Jahr.

In welchen Bereichen umgebaut und gespart werden soll, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Abgeschlossen soll die Restrukturierung zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im kommenden Juni sein.

Damit schließt sich das neue Restrukturierungsprogramm direkt an das vorherige an. Im vergangenen Jahr hatte der Hersteller zunächst die Streichung von 1.600 und kurz darauf von 6.500 weiteren Stellen bis Ende 2017 angekündigt. Zumindest seinen Gewinn konnte der Hersteller dadurch in den vergangenen Quartalen auch wieder steigern – trotz weiter rückläufiger Umsätze. Das Ende September abgeschlossene erste Quartal des Geschäftsjahres 2018 schloss sich da nahtlos an: Während der Umsatz um sechs Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar zurückging, kletterte der Gewinn um gut acht Prozent auf 181 Millionen Dollar.

Zwischen Juli und September hatte Seagate Festplatten mit insgesamt 1,9 Terabyte ausgeliefert – mehr als jemals zuvor. Da die Nachfrage nach Speicher weiter zunehme, sei Seagate in einer guten Position, weiter zu wachsen und seine Profitabilität zu steigern, erklärte Dave Mosley, der Anfang Oktober den CEO-Posten von Steve Luczo übernommen hatte.