Thomas-Krenn AG und Suse: Softwaredefinierte Speicherlösung

Serverhersteller Thomas-Krenn stellt eine Hardware-Appliance für Software Defined Storage (SDS) vor.

(Foto: Thomas+Krenn AG)

Das System adressiert das Bedürfnis nach günstigem, hoch verfügbarem und skalierbarem SDS für Mittelstand und Enterprise. Es wurde in Zusammenarbeit mit Suse entwickelt und gemäß dem YES Enterprise Storage Certification Programm zertifiziert.

Die Appliance ist ein Komplettpaket aus Hardware und Software, Subskriptionen für Suse Enterprise Storage, Suse Linux Enterprise Server und Support. Im Paket enthalten ist auch die Inbetriebnahme durch Techniker von Suse und Thomas-Krenn vor Ort. Das System kann jederzeit durch zusätzliche YES-zertifizierte Knoten erweitert werden.

»In vielen Unternehmen drohen die mangelnde Skalierbarkeit und unkalkulierbar wachsende Kosten herkömmlicher Storage-Systeme zur Innovationsbremse zu werden«, sagt Dr. David Hoeflmayr, CEO der Thomas-Krenn.AG. »Mit Suse Enterprise Storage hat Suse eine Strategie, Storage-Probleme für eine breite Anwenderschicht zu lösen: Technologisch führende Open-Source-Software, kombiniert mit Enterprise-Support und Standard-Server-Hardware bieten unbegrenzte Skalierbarkeit und hohe Performance.« »Die enge Zusammenarbeit unserer Techniker macht es möglich, unseren Kunden pünktlich zum Erscheinen von SES5 bereits eine fertige, solide getestete und optimierte Hardware-Appliance zur Verfügung zu stellen«, ergänzt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei Suse.

Die Festplatten-Kapazität der neuen Appliance pro Node beträgt 48 TByte verteilt auf zwölf HDDs. Zusätzlich ist jeder Node mit 800 GByte Enterprise-SSD-Storage ausgestattet und verfügt über weitere 800 GByte NVME-Flash-Speicher. Dieser über PCIe angebundene Storage ist optimal dafür geeignet, das in aktuellen Ceph-Versionen neu eingeführte Storage-Backend Blue Store zu unterstützen. Die Gesamtperformance des Systems steigt signifikant, wenn die Blue-Store-Metadaten und das Write Ahead Log, auf die häufig schreibend zugegriffen wird, statt auf SSDs auf den fast dreimal schnelleren NVME-Medien gespeichert sind. Der Komplettpreis inklusive aller nötigen SUSE-Subskriptionen, 12 Monaten Priority Support sowie Vor-Ort-Installation soll rund 80.000 Euro netto betragen.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Markus , 17:42 Uhr

Ist das ein Journalistischer Beitrag, oder einfach nur Werbung? Wo liegt denn der Vorteil zu "herkömmlichen Storagesystemen"? Im übrigen liegen häufig genutzte Daten bei "herkömlichen Systemen" im noch wesentlich schnelleren RAM und nicht auf SSD oder NVME.