Ein Jahr Endgerätefreiheit: Erfolgsmodell Routerfreiheit

Seit einem Jahr können Anwender frei bestimmen, mit welchem Endgerät sie ins Internet gehen – und nutzen diese Möglichkeit auch. Nicht alle Netzbetreiber machen es ihren Kunden dabei allerdings ganz leicht.

Viele Konsumenten entscheiden sich für einen Router, der zu ihren Anforderungen passt
(Foto: phonlamaiphoto/Fotolia)

Ein Jahr nachdem der Routerzwang abgeschafft wurde, blickt der Verbund der Telekommunikations-Endgerätehersteller (VTKE) positiv auf das erste Jahr Endgerätefreiheit zurück. Die freie Endgerätewahl habe sich als Erfolgsmodell erwiesen, viele Anwender würden sich nun für den Kauf eines Geräts im Handel entscheiden, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Die Erfahrungen der letzten zwölf Monate zeigten, dass es bei keiner Zugangstechnologie technische Gründe gebe, die gegen die Endgerätefreiheitsprechen. Laut VTKE planen nach Deutschland aktuell weitere Länder die Abschaffung des Routerzwangs.

Am 1. August 2016 wurde in Deutschland der Routerzwang per Gesetz abgeschafft. Seitdem haben die privaten und gewerblichen Endnutzer in Deutschland für alle Zugangstechnologien (DSL, Kabel, Glasfaser und LTE) wieder die freie Wahl, ob sie ein Endgerät ihrer Wahl im Handel erwerben oder es vom Provider beziehen.

Der wiederhergestellte Wettbewerb um das beste Endgerät – wie zum Beispiel Router, Telefone, und Alarmsysteme – hat in den vergangenen Monaten zu einer größeren Vielfalt an innovativen, leistungsfähigen Produkten im Markt geführt, so der Verband. Davon profitierten vor allem die Anwender, die nun die Möglichkeit haben, ein Produkt zu kaufen, das ihren individuellen Anforderungen entspricht.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von RanCyyD , 13:34 Uhr

0,7 bis knapp 1% Wechsler, je nach Betreiber, bei dem nur ein Routerhersteller profitiert ist ein Erfolgsmodell?