Das Netzwerk als Herzstück der IT-Sicherheit: Juniper feilt an neuen Security-Konzepten

Juniper besinnt sich auf seine Wurzeln als Security-Spezialist und rückt das Thema IT-Sicherheit ins Zentrum seiner Unternehmensstrategie. Komplette Sicherheitskonzepte sollen einzelne Produkte ersetzen.

Manfred Opificius, General Manager Germany bei Juniper
(Foto: Juniper)

Juniper investiert in neue Konzepte für IT-Sicherheit. »Das Thema Security steht im Mittelpunkt unserer Strategie«, sagt Manfred Opificius, General Manager Germany bei Juniper. Der Deutschlandchef weiß dabei auch: »Zwischenzeitlich hatten wir etwas den Fokus verloren.« Doch seit im November 2014 der Juniper-Veteran Rami Rahim zum CEO des Unternehmens aufgestiegen ist, steht IT-Security bei dem amerikanischen Hersteller wieder ganz oben auf der Agenda.

Mit dem zunehmenden Einsatz von mobilen Geräten und dem Siegeszug der Cloud verändern sich die Anforderungen an IT-Sicherheit gerade grundlegend. Traditionelle Security-Modelle, die auf Antivirus-Software und der Absicherung des Perimeters aufbauen, funktionieren nicht mehr, da sich viele unternehmenskritische Daten außerhalb der klassischen Unternehmensinfrastruktur befinden. Auch das Internet der Dinge mit tausenden von vernetzen Geräten, die alle mit einem Chipsatz ausgestattet sind, macht neue Technologien für Security notwendig.

Mit seiner Vision vom »Self-driving Network« möchte Juniper dabei das Netzwerk zum Herzstück der Sicherheit machen. Zentrale Schlüsselelemente in einem Software-definierten sicheren Netzwerk sind Analytics und Automation. Mit der zunehmenden Anzahl an Devices müssen IT-Verantwortliche immer mehr Daten korrelieren. Das ist oft nur noch durch entsprechende Automatisierungsmechanismen möglich. »Automatisierung ist ein Muss«, sagt Deutschlandchef Opificius. »In dem Bereich investieren wir sehr stark.«

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