End-to-End-Lösungen für IP-Video: Axis drängt in den SMB-Markt

Axis, traditionell im Enterprise-Geschäft gut aufgestellt, erweitert seine Zielgruppe nach unten. Mit neuen Produkten und Vertriebskanäle will der Hersteller den Anforderungen kleiner Kunden gerecht werden.

Tanja Hilpert, Director Sales Middle Europe bei Axis
(Foto: Axis)

Axis erschließt sich den Markt für mittelständische und kleine Unternehmen. Traditionell kommt der Hersteller, der 1996 die erste IP-Videokamera auf den Markt gebracht hat, aus dem Geschäft mit großen Kunden – und will in dem Segment auch weiter seinen strategischen Schwerpunkt setzen. Da im SMB-Umfeld noch wesentlich mehr analoge Videoüberwachungslösungen im Einsatz sind und der Markt entsprechend höhere Wachstumsraten hat, baut sich der Hersteller dort ein zusätzliches Standbein auf. Dazu hat Axis den Markt nun unterteilt in Enterprise-Kunden, die mehr als 100 Kamera-Devices im Einsatz haben, in das Medium-Segment mit zehn bis zu 100 Kameras und das Small Business mit bis zu zehn Kameras.

»Jetzt ist es wichtig, diese Märkte genau zu verstehen«, sagt Tanja Hilpert, Director Sales Middle Europe bei Axis, im Gespräch mit CRN. »Man darf nicht mit einer Enterprise-Haltung in den Small- und Medium-Bereich gehen.« Denn kleinere Unternehmen haben andere Anforderungen an die Technologie, geringere Budgets und oft auch weniger Wissen, wenn es um das Thema IP-Video geht. »Im Small- und Medium-Geschäft wollen die Leute End-to-End-Lösungen«, hat Hilpert festgestellt.

Für mittelständische und kleine Kunden hat Axis deswegen nun eigene Produkte entwickelt. Kernstück der End-to-End Lösung für mittlere Unternehmen ist die Videomanagementsoftware »Axis Camera Station«. In Verbindung mit den Netzwerk-Videorecorder-Serien »Axis S10« und »Axis S20« wird sie zu einer kompletten Überwachungs- und Aufzeichnungslösung, die zudem um weitere Elemente aus dem Axis-Portfolio wie etwa Video-Türsprechstellen oder Netzwerk-Lautsprecher erweitert werden kann.

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