»Für größere Kunden haben wir noch nicht die richtigen Partner«: Altaro strebt in neue Märkte

Der Backup-Anbieter Altaro möchte künftig neben kleinen auch mittelständische Kunden erreichen und sucht deshalb nach neuen Partnern. Von besonderem Interesse sind dabei Managed Services Provider, die über den Spezialdistributor Ebertlang angesprochen werden sollen.

Schlanke Datensicherung

Partnern verspricht Channel-Manager Koch eine einfach zu handhabende Backup-Lösung für virtualisierte Umgebungen mit Hyper-V und VMware, die dank guter Deduplizierung sehr effiziente und kleine Sicherungen erstellt. »Zudem sind wir preislich sehr attraktiv«, betont der Manager und stellt die Lizenzierung pro Host heraus. Im MSP-Programm wird dagegen pro virtueller Maschine und Monat abgerechnet, die Verwaltung der Kundenumgebungen erfolgt über eine mandantenfähige Cloud-Konsole.

In Abhängigkeit von den verkauften Lizenzen und den erworbenen Zertifizierungen stuft der Hersteller seine Partner in die Level Bronze, Silber und Gold ein, wobei die Hürden vergleichsweise niedrig sind. Wegen des bisherigen Fokus auf Kleinunternehmen gibt es dennoch erst eine Handvoll Gold-Partner, doch Koch ist zuversichtlich, deren Anzahl durch den Aufbau von Silber-Partnern und mithilfe der beiden Distributoren schnell steigern zu können. Silber- und Gold-Partnern gewährt Altaro deutlich höhere Rabatte als den Bronze-Partnern, zudem listet er sie auf seiner Website und versorgt sie mit Leads.

Darüber hinaus versucht sich der Hersteller durch thematisch breit gestreute Webinare von seinen Konkurrenten abzuheben. In ihnen geht es nicht um Backup-Themen, sondern beispielsweise Migrationen von VMware auf Hyper-V, hyperkonvergente In­frastrukturen mit »VMware vSAN« oder die Lizenzierung von Windows Server 2016 – sprich: Themen, die ganz allgemein für viele Administratoren von Interesse sind.

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