Zusammenarbeit von Carbonite und Ebertlang: »Evault«-Lösungen kommen nach Deutschland

Gemeinsam mit dem Spezialdistributor Ebertlang bringt Carbonite die von Seagate übernommenen »Evault«-Lösungen auf den deutschen Markt.

(Foto: cutimage - Fotolia)

Im vergangenen Mai hatte Carbonite die Übernahme der »Evault«-Sparte von Seagate abgeschlossen und sein Portfolio damit nach oben abgerundet. Konzentrierte sich der Backup-Spezialist bis dahin auf kleine und mittelgroße Unternehmen, kann er nun auch den gehobenen Mittelstand bedienen.

In der DACH-Region hat Carbonite den Wetzlarer Spezialdistributor Ebertlang als exklusiven Partner für den Vertrieb der Lösungen gewonnen. Diese lassen sich sowohl on-premise beim Kunden als auch in der Cloud für Backup-as-a-Service-Angebote einsetzen und unterstützen ebenso hybride Anwendungsszenarien. Die Partner können zwischen zwei Lizenzmodellen wählen: Bei einem wird ein Vertrag über zwölf Monate geschlossen, der sich nicht automatisch verlängert und bei dem monatlich abgerechnet wird. Hier muss mindestens ein Datenvolumen von 3 TByte abgenommen werden. Dazu gibt es ein Prepaid-Modell, bei dem der Partner das gewünschte Datenvolumen vorab erwirbt, mindestens jedoch 1 TByte. In beiden Fällen sind die Partner in der Preisgestaltung und Paketierung der Datenmenge an den Kunden völlig frei.

»So können Managed Service Provider ideal auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen«, erklärt Marc Fischer, Head of MSP Sales bei Ebertlang, und betont: »Damit ist Backup-as-a-Service mit Evault die deale MSP-Lösung – ob als Ergänzung des Service-Portfolios oder als Einstieg.«

Evault fügt sich laut Hersteller nahtlos in bestehende Infrastrukturen ein und unterstützt Sicherungen in der Cloud, On-Site und kombinierte Modelle. MSPs profitieren von der zentralen Verwaltung aller Kunden über eine mandantenfähige Konsole – auf Wunsch auch unter eigenem Branding. Sowohl die Backups als auch die Datenübertragungen werden verschlüsselt. Die »Deltapro«-Technologie von Carbonite sorgt für einen geringen Bandbreitenbedarf, da Dateien auf Blockebene zerlegt werden können, um geänderte Blöcke zu identifizieren und nur diese zu sichern.