CRN Club: Produktfeuerwerk zum Abschluss

Mit einer nie dagewesenen Fülle an Produkten wartete der letzte CRN Club der diesjährigen CeBIT auf. Mit dabei waren Seltua, Transcend, Z-Wave, Schwaiger, Drobo sowie Synology. Und mehr CRN-Redakteure als je zuvor.

(Foto: CRN)

Gleich fünf Hersteller hatten sich zum letzten CRN Club der CeBIT 2017 eingefunden. Da auch die Redaktion munter die Moderatoren durchwechselte, gab es auf der Bühne ein stetes Kommen und Gehen – und am Ende wurde es mit den glücklichen Gewinnern richtig voll.

Elke Riederich von Seltua präsentierte den Zuschauern die clevere Kabelmanagement-Lösung Staywired. Die flexiblen Textil-Kabelmäntel sind hochstrapazierfähig, nicht brennbar und können gewaschen werden. Durch Reißverschlüsse in Industriequalität ist auch beim Verschluss eine lange Haltbarkeit sichergestellt. Damit helfen die Produkte in Büros nicht nur beim Kampf gegen das Kabelchaos, sondern reduzieren auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Staubaufkommen. Zudem erleichtern sie die Reinigung der Büroräume und sparen auch bei Rollouts wertvolle Zeit, indem die Kabelstränge für die Arbeitsplätze gleich vorkonfektioniert angeliefert werden können.

Anschließend brachte Christian Senden von Api für Transcend eine SSD und Leergehäuse-Kit mit auf die Bühne. Die SSD, eine »Transcend SSD230« mit 256 GByte, schafft 560 MByte pro Sekunde und verpasst so auch älteren Rechnern und Notebooks einen Performance-Schub. Im Zusammenspiel mit dem Leergehäuse-Kit lässt sich die alte Notebook-Festplatte zudem weiter nutzen: Sie kann in das Gehäuse gesteckt und als USB-Speicher verwendet werden. Zum Kit gehören auch Schraubendreher und eine kleine Hülle, damit sich nicht nur neun Millimeter hohe 2,5 Zoll-Platten, sondern auch sieben Millimeter hohe in dem stoßsicheren Gehäuse unterbringen lassen. Clever: Über den Button am Gehäuse lassen sich Backups bequem per Knopfdruck anstoßen.

Sebastian vom Distributor Z-Wave hatte dem Fachhandelspublikum ein Rundum-Paket für das smarte Zuhause des Herstellers Schwaiger mitgebracht. Das Herz des »Home4You«-Systems ist das zentrale Gateway »HA101«, das sowohl den Z-Wave als auch den ZigBee-Standard zum Anschluss und der Fernsteuerung weiterer Geräte unterstützt. Dazu gab es gleich noch entsprechendes Zubehör wie das Heizkörper-Steuerungsmodul »ZHT01«, den Multisensor »ZHS06« mit Bewegungsmelder, Temperatur- , Feuchtigkeits- und Lichtsensor sowie die smarte »GU10« Leuchte »HAL500« und den Zwischenstecker »ZHS15«.

Von Drobo gab es das NAS Dobo 5N zu gewinnen. Es kann in den fünf Einschüben bis zu 64 Terabyte adressieren, sodass keine Speicherwünsche offen bleiben. Festplatten und SSDs lassen sich dabei beliebig kombinieren. Für die Konfiguration des NAS sind sechs einfache Schritte nötig, wobei einer das Einschalten des Geräts ist. Eine weitere Besonderheit ist die USV-Funktion. Ein eingebauter Akku sorgt dafür, dass im Falle eines Stromausfalls das NAS kontrolliert herunterfahren kann. Der Gigabit LAN-Anschluss ermöglicht eine flotte Anbindung an das Netzwerk.

Nicht mit einem NAS, sondern einem WLAN-Router wartete dann Henning Wenzel von Synology auf. Der »RT2600ac« ist bereits der zweite Router des NAS-Spezialisten und soll dank der zweiten Welle des ac-Standards einen höheren Datendurchsatz als der Erstling liefern. Während er im 2,4 GHz-Frequenzband bis zu 800 MBit pro Sekunde überträgt, sind es im 5 GHz-Frequenzband bis zu 1,73 GBit pro Sekunde. Dank dem recht großzügig bemessenen Gehäuse konnte der Hersteller die vier Antennen im optimalen Abstand anbringen und will so für eine bessere Empfangsqualität sorgen. Natürlich lassen sich Clients auch per Kabel anschließen: Dafür bringt der Router einen Gigabit-Switch mit vier Ports mit, von denen einer als zweiter WAN-Port konfiguriert werden kann. Auch auf einen USB-Anschluss für Drucker oder externe Speicher hat Synology nicht verzichtet, dazu gibt es einen Speicherkartenslot – etwa um schnell alle Fotos einer Speicherkarte im Netzwerk bereitzustellen. Die Konfigurationsoberflächen ähneln denen der NAS-Systeme des Herstellers, sodass sich dessen Nutzer schnell zurechtfinden. Wie von diesen bekannt lassen sich weitere Anwendungen einfach herunterladen und installieren, um den Funktionsumfang des Gerätes zu erweitern.