CRN Club: Produktreigen mit Qnap und Zotac

Zum ersten CRN Club am CeBIT-Donnerstag hatte Qnap ein schickes NAS und Zotac einen kompakten Mini-PC mitgebracht. Und einen Gaming-PC zum Aufsetzen, gab es auch noch zu sehen.

Glückliche Gewinner, Produktmanager und Redakteure im CRN Club
(Foto: CRN)

Der erste CRN Club am Messedonnerstag brachte die gewohnte Mischung aus bestens aufgelegten Produktmanagern, coolen Produkten und einem begeisterten Publikum. Zum Start hatte Mathias Fürlinger von Qnap ein »TS-231P« dabei, ein NAS für Heimnetzwerke, kleine Büros und Arbeitsgruppen. Es lässt sich mit zwei Festplatten oder SSDs bestücken und bietet drei USB 3.0-Ports für den Anschluss von Druckern oder externen Speichern. Praktisch: Der Inhalt von Speichern, die über den Port an der Gerätefront angesteckt werden, lassen sich per Knopfdruck auf dem NAS sichern.

Qnap hat das TS-231P mit zwei Ports für Gigabit Ethernet ausgestattet und bietet das gewohnte Programm an Apps, mit denen sich der Funktionsumfang des NAS deutlich erweitern lässt. So kann das Gerät etwa zu Mediaserver ausgebaut werden, eine Website hosten, als Speicher für die Bild- und Videodaten von Netzwerkkameras dienen, den Download von Dateien übernehmen oder sogar mehrere komplette, voneinander isolierte Linux-Systeme bereitstellen.

Anschließend präsentierte Maciej Wieczorek von Zotac einen »Zotac Zbox CI323 Nano Plus«. Der flüsterleise Mini-PC kann beispielsweise als Wohnzimmerrechner zum Einsatz kommen. Ein Celeron-Prozessor mit vier Kernen und einem Arbeitstakt von 1,6 GHz und 2 GByte Arbeitsspeicher sorgen für ausreichend Rechenpower. Als Massenspeicher ist eine SSD mit 32 GByte verbaut. Dank passiver Kühlung ist der Mini im Betrieb nahezu unhörbar. Trotz der kompakten Bauweise muss der Nutzer nicht auf eine große Auswahl an Schnittstellen verzichten: Displays lassen sich via HDMI, DisplayPort und VGA anschließen, externe Geräte via USB und Bluetooth. Dazu sind WLAN und Bluetooth an Bord und Windows 10 als Betriebssystem.

Zum Abschluss zeigte Wieczorek mit dem »VR Go« noch einen Rucksack-PC. Diesen kann sich der Nutzer auf den Rücken schnallen, um etwa VR- und AR-Anwendungen besser – sprich: nicht per Kabel an einen stationären PC gebunden – nutzen zu können. Das Gerät wird mit zwei Akkus betrieben, die sich im laufenden Betrieb tauschen lassen, sodass einem unterbrechungsfreien Trip in virtuelle Realitäten nichts entgegensteht.

Wieczorek betonte, es handele sich um einen vollwertigen Rechner, der einfach vom Tragegestell getrennt werden kann und dann als Desktop seinen Dienst verrichtet. Im CRN Club verlosen wollte er ihn leider nicht – aber vielleicht ja dann auf der nächsten CeBIT…