Ipswitch: »WS_FTP Server« unterstützt Zugriffe via Web

Die neueste Version des FTP-Servers von Ipswitch hat einige Funktionen spendiert bekommen, die den Zugriff auf Dateien vereinfachen sollen, ohne dabei die Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen zu verletzen.

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Mit »WS_FTP Server 2017« hat Ipswitch eine aktualisierte Ausgabe seines FTP-Servers vorgelegt, die sich schneller und einfacher installieren lassen soll als die Vorgänger. Die neue Version unterstützt ein automatisches Failover: Sie kann auf zwei Knoten installiert werden, die alle Anfragen über eine gemeinsame IP-Adresse bedienen. Fällt der primäre Knoten aus, übernimmt der sekundäre umgehend alle Datenübertragungen, Authentifizierungen und Protokollierungen.

Darüber hinaus hat Ipswitch einige Funktionen ergänzt, die den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern sollen. So können etwa Benutzer, für die das »Ad-hoc Transfer«-Modul freigeschaltet ist, bequem Dateien mit externen Kontakten austauschen. Die ausgewählten Files werden auf den FTP-Server geladen, die Empfänger erhalten eine Mail mit einem Freigabelink, über den sie ohne Plugins oder Software-Installationen auf die Daten zugreifen können. Das soll verhindern, dass Dateien unkontrolliert via Mail oder Instant Messaging ausgetauscht werden.

Zudem können die Nutzer neuerdings über eine einfach Web-Oberfläche auf ihren Ordner und Dateien zugreifen sowie Daten über den Browser hoch- und runterladen.

Wie gehabt gibt es WS_FTP Server in den drei Versionen »Basic«, »Secure« und »Premium«. Basis bringt alle grundlegenden Funktionen für die Datei- und Nutzerverwaltung mit und unterstützt Verbindungen über FTP, FTPS und SSL. Secure bietet darüber hinaus auch SSH- und SFTP-Verbindungen sowie das neue Ad-hoc-Feature für bis zu fünf Nutzer. Premium kommt ohne diese Beschränkung aus und bringt auch das Web-Transfer-Modul mit. Zudem unterstützt es SCP2 und eine Integration in vorhandene LDAP-Umgebungen.