Komplettlösung fürs Datenmanagement: Rubrik baut deutschen Channel auf

Das US-Startup Rubrik will mit seinen Appliances das Datenmanagement von Unternehmen revolutionieren. Es verspricht eine Komplettlösung für Backup und Recovery, Replikation, Copy Data Management sowie Archivierung – schnell, einfach bedienbar und gut zu skalieren. Aktuell wird ein Vertrieb in Deutschland aufgebaut.

Die Datenmanagement-Appliances von Rubrik
(Foto: Rubrik)

Seit der Einführung der ersten Produkte konnte das US-Startup Rubrik seinen Umsatz in jedem Quartal verdoppeln und zahlreiche Unternehmen aus den Fortune 500 als Kunden gewinnen. Zudem sammelte es in einer neuerlichen Finanzierungsrunde weitere 61 Millionen Dollar ein, sodass es sich im Sommer bereit für den Sprung nach Europa sah – gerade mal anderthalb Jahre nach der Gründung.

Angetreten ist Rubrik mit dem Ziel, Datensicherung und andere Datenmanagement-Prozesse zu revolutionieren, Mitgründer und CEO Bipul Sinha lässt sich gerne mit der Aussage »we will kill backup« zitieren. Erreicht werden soll das durch konvergente Appliances, die Backup und Recovery, Replication und Desaster Recovery, Archivierung sowie Copy Data Management verbinden. Sie bieten Deduplizierung und Kompression, erlauben die Integration von Cloud-Ressourcen und skalieren, indem weitere Appliances hinzugefügt werden. So vereinfachen und beschleunigen sie dem Hersteller zufolge die Verwaltung und Sicherung von Daten.

Die Appliances fügen sich in bestehende Speicherinfrastrukturen ein und benötigen keine zusätzliche Software oder Agenten. Lediglich die Informationen von »vCenter« werden gebraucht – die Lösung setzt derzeit eine Vmware-Umgebung voraus. Daneben unterstütze man aber auch physische MS SQL- und Linux-Systeme, sagt Roland Stritt, Director Channels EMEA bei Rubrik. Weitere Hypervisoren, Container und Anwendungen werde man mit künftigen Versionen unterstützen, den Anfang soll voraussichtlich Hyper-V machen.

Die Plattform von Rubrik soll Downtimes nahezu verschwinden lassen. Auf den Appliances abgelegte VMs können dem Hersteller zufolge binnen 30 Sekunden wieder bereitgestellt werden. Die Verwaltung erfolgt auf Basis von Policys. »Benutzer können wählen, wo die Daten gespeichert werden, ob vor Ort in der Rubrik Hybrid Cloud-Appliance oder in einem privaten oder öffentlichen Cloud-Service wie Amazon S3, Microsoft Azure oder Object Store«, erklärt Stritt. »Der Anwender muss lediglich auf der Zeitleiste den Zeitpunkt für die Datenspeicherung in der Cloud festlegen.«

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