CRN Storage Solution Day: Datenberge versetzen

Auf dem Storage Solution Day der CRN sprachen Experten zu aktuellen Trends wie Hybrid Cloud, Flash und Software-defined Datacenter. Sie zeigten typische Probleme auf und stellten Lösungen aus der Praxis vor.

Schnelle Speicher fürs Software-defined Datacenter

Wolfgang Pauels, Business Development Manager OEM Channel DACH bei Sandisk
(Foto: CRN)

Flash ist längst der Wachstumstreiber im Storage-Markt, da die Technologie alle Anforderungen unterstützt, die an ein modernes Rechenzentrum gestellt werden. Sie liefert eine höhere Performance als Festplatten und verbraucht weniger Strom als diese, zudem ist sie zuverlässig und skaliert gut.

Zwar wird Flash gelegentlich noch immer vorgeworfen, schnell kaputt zu gehen, doch das sei »ein Vorurteil«, sagt Wolfgang Pauels, Business Development Manager für das OEM-Geschäft in der DACH-Region bei Sandisk. Man könne längst hohe Schreibzyklen garantieren und erreiche eine längere Haltbarkeit als Festplatten. Im einfachsten Fall wird Flash als Cache eingesetzt, um Server und Storage-Arrays zu beschleunigen. Doch Sandisk hat mit »Infiniflash« auch ein System speziell für softwaredefinierte Rechenzentren im Portfolio. Dabei handelt es sich um einen Speicher mit äußerst dicht gepackten Flash-Modulen, der bis zu 512 TByte in drei Höheneinheiten unterbringt und in dieser maximalen Ausbaustufe gerade mal eine Leistungsaufnahme von 450 Watt hat. Das System liefert mehr als zwei Millionen IOPS und hat laut Pauels einen Preis von deutlich unter einem Dollar pro GByte. Es besitzt selbst keine Intelligenz, ist also ein reiner Speicher, und eignet sich damit perfekt für das Zu-sammenspiel mit den Storage-Plattformen von Datacore, IBM, Nexenta, Red Hat und anderen Herstellern. »Die Kombination von Flash und Software-defined ist einfach ideal«, so der Manager.