Pläne im Enterprise-Geschäft: Verizon erweitert den Channel

Verizon macht den Channel zum wichtigsten Vertriebskanal für seine Enterprise-Produkte. Während der amerikanische Telekommunikationskonzern derzeit erst rund eines Viertel des Umsatzes seiner Enterprise-Sparte über Partner erzielt, soll es bis Ende kommenden Jahres bereits die Hälfte sein.

Janet Schjins, President of Global Channels von Verizons Geschäftsbereich Enterprise Solutions
(Foto: Verizon)

Verizon stellt sein Vertriebsmodell auf den Channel um. Der amerikanische Telekommunikationskonzern möchte bis Ende kommenden Jahres 50 Prozent seines weltweiten Umsatzes der Geschäftskundensparte Enterprise Solutions über Partner erzielen. Aktuell steht der Channel erst für rund ein Viertel des Geschäfts. »Bis Ende 2019 gehen wir davon aus, dass wir unseren kompletten Umsatz mit kleinen und mittleren Unternehmen über Partner erzielen können«, legt Janet Schjins, President of Global Channels von Verizons Geschäftsbereich Enterprise Solutions, die Messlatte hoch.

Je nach Ausrichtung eines Resellers stellt Verizon Enterprise Solutions dem Channel zwei verschiedene Partnermodelle zur Wahl. Für klassische Wiederverkäufer hat der Konzern ein Reseller-Programm ins Leben gerufen. Je höher das Level, in dem ein Partner eingestuft wird, desto höher sind auch die Discounts, die Verizon ihm gewährt. Mit seinem Reseller-Programm richtet sich Verizon vor allem an Partner, die bei ihren Kunden als Lösungsanbieter auftreten.

Zusätzlich bietet der Netzwerk- und TK-Spezialist seinen Partnern ein Vermittlermodell an, in dessen Rahmen sie auf einer monatlichen Kommissionsbasis mit Verizon zusammenarbeiten können, während der Hersteller selbst die Abwicklung eines Auftrags übernimmt. »So muss ein Partner keine Techniker ausbilden«, sagt Channelchefin Schjins.

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