Security-Spezialisten im Channel gesucht: Juniper erweitert sein »OpenLab«-Programm

Viele deutsche Führungskräfte haben wenig Bewusstsein für die Bedeutung der IT-Infrastruktur in einer digitalen Welt. In weltweit sieben »OpenLabs« möchte Juniper seine Kunden und Partner nun fit machen für den Einsatz neuer Netzwerk-Technologien.

Veränderungen im Channel

In den OpenLabs haben Kunden und Partner von Juniper Zugriff auf physische und virtuelle Produkte des Herstellers. Sie sollen auf diese Weise die Möglichkeit bekommen, Technologien wie SDN und NFV kennenzulernen und zu testen sowie passende Netzwerkszenarien zu entwickeln. Mit den OpenLabs möchte Juniper für seine Kunden und Partner ein Forum schaffen, um ihre IT-Mitarbeiter weiterzubilden und ihnen Qualifikationen zu vermitteln, die für die digitale Transformation notwendig sind.

Der zunehmende Fokus von Juniper auf Software-Lösungen verändert dabei auch die Anforderungen an den Channel des Herstellers. Enger zusammenarbeiten möchte der Netzwerk- und Security-Spezialist künftig vor allem mit Resellern, die bereit sind, sich in diese Welt weiterzuentwickeln. »Wir schauen uns genau an, wen wir stärker unterstützen werden«, sagt Deutschlandchef Opificius.

Nachdem auch das Thema Security seit einiger Zeit bei Juniper wieder ganz oben auf der Agenda steht, ist der Hersteller gezielt auf der Suche nach Partnern aus dem Security-Umfeld. »Mit Themen wie BYOD muss es ganz neue Ansätze geben, wie man mit Sicherheit umgeht«, sagt Opificius. Beratung spiele dabei eine zentrale Rolle. »Sicherheit muss heute im Netz designt werden«, stellt er klar. »Viele Partner haben das erkannt und wollen sich in diese Richtung weiterentwickeln.«

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