CRN-TV-Interview mit Boris Hajek von Losstech: Bedarfsgerechte IT-Infrastruktur, auch im kleinen Bereich

Mit CRN-TV spricht Boris Hajek von Losstech über hyher-converged Infrastructures und erklärt, wie er sich mit seinen Appliances für kleine Unternehmen von den großen IT-Konzernen abhebt.

CRN Chefredakteur Martin Fryba im Interview mit Boris Hajek, Gründer und Chef von Losstech, auf der CeBIT 2016.
(Foto: CRN)

Hyper-converged Infrastructures bringen alles mit, was ein Rechenzentrum ausmacht – in einer Appliance. Der Markt boomt und wird vor allem von großen IT-Anbietern bedient, doch das norddeutsche Systemhaus Losstech hat eine eigene Lösung entwickelt, mit der es vor allem kleine Unternehmen anspricht, etwa Arztpraxen und Steuerbüros. »Die großen Hersteller sind sehr auf VMware und Enterprise-Unternehmen fokussiert, mit entsprechend hohen Einstiegskosten«, sagt Losstech-Gründer Boris Hajek bei CRN-TV. Sein Unternehmen sei bei der Entwicklung der Lösungen vom Einsatzbereich ausgegangen, um die Bedürfnisse kleiner Kunden zu bedienen. Der Vorteil von hyperkonvergenten Systemen sei, dass man bedarfsgerecht skalieren könne, auch im kleinen Bereich, so Hajek. Kunden würden eine für ihre Erfordernisse passende Appliance kaufen und erst bei größerem Bedarf nachrüsten.

Mit den Appliances hat sich Losstech als Hersteller etabliert und sucht nun Partner für den Vertrieb. Etwa 100 Partner will Hajek in den nächsten drei Jahren gewinnen, berichtet er bei CRN-TV, unter anderem durch eine Kooperation mit ComTeam. Der Systemhausverbund habe eine breite Partnerbasis und helfe beim schnellen Markteintritt, zudem unterstütze er sehr im Vertrieb. »Wir bei Losstech sind vor allem Techniker«, sagt der Unternehmensgründer.