US-Behörde gibt Sicherheitstipps: Feuerlöscher-Pflicht für Hoverboards

Hoverboards erfreuen sich einer enormen Beliebtheit – sorgen aber immer wieder mit ihren explodierenden Akkus für Schlagzeilen. Eine US-Behörde hat für Nutzer, die dennoch nicht darauf verzichten wollen, praktische Tipps zur Risikominimierung parat.

Hoverboards sorgen mit spontanen Bränden immer häufiger für Schlagzeilen
(Foto: Screenshot - youtube.com/BuleBritish)

Durch den Kultfilm »Zurück in die Zukunft« wurde das Hoverboard schon vor seiner Erfindung und Straßentauglichkeit zum Hype. Auch die in letzter Zeit an die Öffentlichkeit gelangten Brände, die auf explodierende Akkus der elektronischen Bretter zurückzuführen sind, konnten ihrer Popularität nichts anhaben. Eine US-Behörde sorgt sich um das Wohl der Nutzer und hat für sie nun einige Ratschläge für den sicheren Umgang mit den elektronischen Rollbrettern veröffentlicht.

Wie die US Consumer Product Safety Commission (CPSC) in einem offenen Brief mitteilte, untersucht sie derzeit die Ursache für die ungewöhnlich hohe Zahl an Hoverboard-Bränden. Laut ersten Erkenntnissen sind diese höchstwahrscheinlich den schlecht isolierten Akku-Packs der Geräte geschuldet. Am liebsten wäre es der Behörde, dass Besitzer eines Hoverboards ihre gekauften Geräte wieder zurückgeben. Um die Brandgefahr für mutige Anwender, die ihr Board dennoch weiter nutzen möchten, zu minimieren, hat die CPSC nun einige Sicherheitstipps veröffentlicht.

So schlägt die Behörde Boardern vor, unbedingt einen funktionierenden Feuerlöscher während des Fahrens oder Aufladens in der Nähe zu haben. Generell sollte der Akku in einer offenen Umgebung, weit entfernt von brennbaren Materialien, aufgeladen werden. Selbstverständlich gilt laut CPSC auch für »Hoverboarder«, sich vor der Fahrt mit Helm, Ellenbogen- und Knieprotektoren ausreichend vor Stürzen zu schützen. Letztendlich rät die Behörde, das Hoverboard nicht auf oder in der Nähe von Straßen zu nutzen.