Daten auf Wechselmedien auslagern: Actidata-NAS mit RDX-Laufwerken

Der Storage-Spezialist Actidata hat einen Netzwerkspeicher vorgestellt, der nicht nur bis zu 64 TByte Speicher bereitstellt, sondern dank zweier RDX-Laufwerke auch das Auslagern von Daten auf Wechselmedien erlaubt.

Actidata ActiNAS SL 2U-8 RDX
(Foto: Actidata)

Sein neuestes NAS, das »ActiNAS SL 2U-8 RDX«, hat der Dortmunder Hersteller Actidata mit zwei RDX-Laufwerken bestückt. So kann es weiterführende Datensicherungs- und Archivierungsaufgaben übernehmen und Daten auf externe Speicher auslagern. Das System unterstützt Backup- und Restore-Prozesse auf und von den Wechselmedien, zudem gibt es Klon- und Synchronisierungsfunktionen. Das Gerät eigne sich ideal für Backup-to-Disk-to-RDX, eine kostengünstige und benutzerfreundliche Möglichkeit, kritische Unternehmensdaten dauerhaft und sicher zu lagern, erklärt Actidata-Geschäftsführer Frank Roszyk. »Auf dem NAS-System kann der Benutzer seine Daten zwischenspeichern und anschließend mittels zwei integrierter RDX-Laufwerke auf Wechselmedien sichern. Mit der heute verfügbaren RDX-Technologie kann der Anwender so bis zu sechs TByte auf Wechselmedien auslagern – ohne dass er in den Prozess eingreifen muss.«

Das ActiNAS belegt zwei Höheneinheiten im Rack und nimmt neben den zwei RDX-Laufwerken noch bis zu acht SATA- oder SAS-Festplatten auf. Diese sind hot-swappable und bieten bis zu 64 TByte Gesamtkapazität. Die Platten können in einem RAID 0, 1, 5, 6 oder 10 betrieben werden und stellen Speicherplatz für Windows-, Unix- oder Mac-Umgebungen sowie als iSCSI-Target bereit. Das NAS fügt sich über zwei Ports für Gigabit Ethernet ins Netzwerk ein; optional gibt es eine Erweiterung um zwei weitere Gigabit-Schnittstellen. Über »rsync« ist eine Replikation zwischen zwei ActiNAS SL 2U-8 RDX möglich.

Das NAS könne auch externe Backup-Ziele ansprechen und ermögliche dadurch beispielsweise die Synchronisation auf ein zweites NAS oder das Speichern in der Cloud, beschreibt Frank Roszyk einige Einsatzszenarien des Gerätes. Zudem würden dem Anwender umfangreiche Funktionen zum einfachen Einrichten und Administrieren von Backup- und Data-Copy-Jobs zur Verfügung stehen.

Im NAS verbaut der Hersteller einen Celeron-Prozessor mit vier Kernen und einem Arbeitstakt von 2,7 GHz. Dazu kommen acht GByte Arbeitsspeicher, die sich auf bis zu 16 GByte aufrüsten lassen. Externe Geräte wie portable Festplatten, Maus und Tastatur können via USB angeschlossen werden – am System befinden sich vier USB 3.0- und zwei USB 2.0-Schnittstellen. Dazu gibt es je einen PS/2- und einen seriellen Anschluss. Auch zwei HDMI- und ein DVI-Anschlüsse für Monitore sind an Bord. Für das Abrufen von Statusinformationen werden die jedoch nicht benötigt, denn direkt an der Front des Netzwerkspeichers sitzt ein kleines Statusdisplay.

Das ActiNAS SL 2U-8 RDX ist ab sofort verfügbar. Als UVP nennt der Hersteller 3.065 Euro. In bestehende Umgebungen fügt sich das System dank Acitve Directory- und Network Information Service-Support nahtlos ein. Seine Stromversorgung ist redundant ausgelegt und erfolgt über zwei Netzteile mit 400 Watt.